WTI-Preisprognose: Fällt unter 79,00 USD; bullishe Tendenz bleibt angesichts der US-Iran-Spannungen bestehen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- WTI zieht sich leicht von einem über einmonatigen Hoch zurück, obwohl das Abwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint.
- Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die Schließung der Straße von Hormus sollten den Rohstoff stützen.
- Das technische Setup unterstützt die Entstehung von Dip-Käufen und mahnt zur Vorsicht bei Bären.
West Texas Intermediate (WTI) – der Benchmark-Preis für US-Rohöl – notiert während der asiatischen Handelssitzung am Donnerstag leicht niedriger, zeigt jedoch keine bärische Überzeugung und bleibt nahe einem über einmonatigen Hoch, das Anfang dieser Woche erreicht wurde. Der Rohstoff handelt derzeit knapp unter der Marke von 79,00 USD und liegt für den Tag über 1 % im Minus, da die Bullen darauf warten, wie sich die Entwicklungen rund um die Nahostkrise weiterentwickeln, bevor sie neue Positionen eingehen.
Der US-Iran-Konflikt hat sich seit Anfang dieser Woche verschärft, nachdem US-Streitkräfte eine neue Welle von Luftangriffen auf den Iran gestartet haben, die auf Raketen- und Drohneninfrastruktur abzielen. Teheran hat mit Vergeltungsangriffen durch Drohnen und Raketen auf US-verbundene Militäranlagen in der Region reagiert. Hinzu kommt, dass die US-Blockade iranischer Häfen und die Schließung der Straße von Hormus weiterhin als Rückenwind für die Rohölpreise wirken könnten. Dies deutet darauf hin, dass ein bedeutender korrigierender Rücksetzer eher gekauft wird.
Aus technischer Sicht wurden der Ausbruch dieser Woche über das 23,6%-Fibonacci-Retracement des Rückgangs von April bis Juli und den 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) als wichtige Auslöser für bullische Händler angesehen. Zudem hat sich der Relative Strength Index (14) mit 54,36 in einen moderat positiven Bereich bewegt, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) mit 1,85 positiv ist. Die Momentum-Indikatoren zusammen deuten darauf hin, dass das bullische Momentum nach der jüngsten Erholung vom Zyklustief bei 67,07 USD wieder aufgebaut wird.
Zwischenzeitlich liegt die unmittelbare Unterstützung beim 200-Tage-EMA bei 77,28 USD, gefolgt vom 23,6%-Retracement bei 76,59 USD, während ein tieferer Rücksetzer in Richtung des Ankerpunkts bei 67,07 USD die aktuelle bullische Tendenz gefährden würde. Auf der Oberseite befindet sich der erste Widerstand beim 38,2%-Fibo.-Level bei 82,47 USD, vor einer größeren Barriere beim 50,0%-Retracement nahe 87,23 USD. Ein Tagesschluss über diesen Niveaus würde das 61,8%-Retracement bei 91,98 USD freilegen, mit weiteren Aufwärtszielen bei 98,75 USD und 107,38 USD.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
WTI-Stunden-Chart
WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.
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