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WTI klettert um über 2 %, da Angriffe in der Straße von Hormus die Sorge um das Angebot wieder aufleben lassen

  • WTI steigt am Dienstag um über 2,5 %, da erneute Angriffe in der Nähe der Straße von Hormus Versorgungsängste wiederbeleben.
  • Drei Tanker wurden in den letzten 24 Stunden in der Nähe der wichtigen Schifffahrtsroute getroffen.
  • Technisch behält WTI trotz verbesserter Momentum-Indikatoren eine bärische Tendenz bei.

Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt am Dienstag leicht an, da neue Angriffe in der Nähe der Straße von Hormus die Erholung im Schiffsverkehr gefährden, die in den letzten Wochen nach dem vorläufigen US-Iran-Friedensabkommen zu beobachten war. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert WTI bei rund 70,44 USD und liegt damit etwa 2,65% über dem Tagesniveau

Iran hat wiederholt erklärt, dass nur Schiffe, die die von ihm genehmigte Route durch die Straße von Hormus nutzen, als sicher gelten und mit der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) koordiniert werden müssen.

Drei Tanker wurden in den letzten 24 Stunden in der Straße von Hormus getroffen, so die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO). Die Vorfälle haben einen Teil des geopolitischen Risikoaufschlags im Ölmarkt wiederbelebt.

Die Händler richten nun ihre Aufmerksamkeit auf den wöchentlichen Bericht der US Energy Information Administration (EIA) am Mittwoch. Die US-Rohöllagerbestände sind seit zehn Wochen in Folge gefallen, was trotz der verbesserten Schifffahrt durch die Straße von Hormus auf eine angespannte Angebotslage hinweist.

Technische Analyse:

Auf der Tages-Chart behält WTI US Oil eine rückläufige kurzfristige Tendenz bei, da es unter dem 200-Tage-SMA (Simple Moving Average) bei etwa 73 USD und deutlich unter dem 100-Tage-SMA um 86 USD bleibt.

Die jüngste Erholung von unter 69 USD hat den Relative Strength Index (RSI) in den neutralen Bereich um 35 gehoben, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht über die Nulllinie gekreuzt ist, was auf ein nachlassendes Abwärtsmomentum, aber noch keine bullische Umkehr hindeutet, solange der Preis durch diese höheren Durchschnitte gedeckelt bleibt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am 200-Tage-SMA bei 73 USD, gefolgt von der vorherigen horizontalen Decke nahe 80 USD, wobei der 100-Tage-SMA bei 86 USD einen breiteren mittelfristigen Angebotsbereich verstärkt.

Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung auf dem horizontalen Niveau bei 67,00 USD gesehen, wobei eine tiefere bärische Ausdehnung den nächsten strukturellen Boden um 60,00 USD freilegen würde.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.

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