WTI fällt unter 73,00 USD, da Händler weiterhin die US-Iran-Friedensgespräche beobachten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- WTI-Preis fällt im frühen europäischen Handel am Dienstag auf rund 72,75 USD.
- US-Vizepräsident sagte, Iran werde internationale Atominspektionen nach einem „guten Tag“ der Gespräche wieder zulassen.
- Händler zeigen vorsichtigen Optimismus hinsichtlich eines Endes des Nahostkonflikts.
West Texas Intermediate (WTI), die US-amerikanische Rohöl-Benchmark, wird am Dienstag während der frühen europäischen Handelsstunden um 72,75 USD gehandelt. Der WTI-Preis fällt auf den niedrigsten Stand seit Anfang März, da Händler weiterhin die Entwicklungen zwischen den USA und Iran beobachten. Händler bereiten sich auf den wöchentlichen Rohölbericht des American Petroleum Institute (API) vor, der später am Dienstag veröffentlicht wird.
US-Vizepräsident JD Vance sagte am Montag, dass Iran nach dem, was er als „großen Fortschritt“ am ersten Tag der US-Iran-Verhandlungen in der Schweiz bezeichnete, die Rückkehr von Atominspektoren ins Land zulassen werde.
Dennoch erklärte Irans Außenminister Abbas Araghchi zuvor, dass die eigentlichen Verhandlungen zum „Atomthema“ noch nicht begonnen hätten. Washington wird laut einem Beamten des US-Außenministeriums eine weitere Gesprächsrunde einleiten, die am Dienstag beginnt, um die Kämpfe im Süden Libanons zwischen der vom Iran unterstützten Hisbollah und Israel zu beenden.
Händler werden den weiteren Fortschritt der Verhandlungen, die auf einen dauerhaften Friedensvertrag zwischen den USA und Iran abzielen, genau beobachten. Nachlassende geopolitische Spannungen und eine vorübergehende US-Lizenz für iranische Ölverkäufe stützten die Erwartungen einer allmählichen Erholung der Lieferströme aus dem Golf, was den WTI-Preis belastet.
Außerdem wird der wöchentliche Rohölbericht des American Petroleum Institute (API) später am Dienstag erwartet. Ein größer als erwarteter Rückgang der Rohölbestände deutet auf eine stärkere Nachfrage hin und könnte den WTI-Preis anheben, während ein größerer Anstieg als geschätzt auf eine schwächere Nachfrage oder ein Überangebot hinweist, was den WTI-Preis belasten könnte.
WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.
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