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WTI fällt auf nahe 65,00 USD, da die USA und der Iran nächste Woche die Atomgespräche fortsetzen

  • WTI fällt, da Washington und Iran vereinbarten, die Gespräche fortzusetzen, was die Angebotsbedenken lindert.
  • Irans Araqchi bezeichnete die Gespräche als die bisher substantiellsten und umriss die Forderungen Irans nach einer Aufhebung der Sanktionen.
  • Die USA verzögerten den Verkauf von Lukoils Überseevermögen, um Moskau im Ukraine-Gespräch unter Druck zu setzen.

Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) verliert an Boden, nachdem er in der vorherigen Sitzung nur geringe Gewinne verzeichnete, und wird während der asiatischen Handelsstunden am Freitag um die 65,00 USD pro Barrel gehandelt. Die Rohölpreise schwankten in der vorherigen Sitzung, während die Anleger die Entwicklungen in den nuklearen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem OPEC-Mitglied Iran beobachteten.

Die Ölpreise fielen, nachdem Washington und Teheran vereinbart hatten, die Gespräche in der nächsten Woche fortzusetzen, was die unmittelbaren Angebotsbedenken lindert. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi beschrieb die Diskussionen am Donnerstag als die bisher substantiellsten und stellte fest, dass Iran seine Forderungen nach einer Aufhebung der Sanktionen und den Rahmen für die Aufhebung der Beschränkungen klar umriss.

Einem mit der US-Position vertrauten Quelle zufolge waren amerikanische Beamte jedoch mit dem Ergebnis enttäuscht. Die Verhandlungen werden nach Konsultationen in beiden Hauptstädten sowie technischen Treffen, die nächste Woche in Wien geplant sind, fortgesetzt.

Die Spannungen bleiben hoch, nachdem Teheran erklärt hat, dass es nicht zulassen werde, dass angereichertes Uran das Land verlässt. Eine signifikante militärische Präsenz der USA im Nahen Osten hat die Märkte ebenfalls vorsichtig gehalten, wobei US-Präsident Donald Trump vor möglichen militärischen Aktionen warnte, falls kein Abkommen erzielt wird.

Berichten zufolge haben die Vereinigten Staaten den Verkauf internationaler Vermögenswerte des russischen Ölkonzerns Lukoil verzögert, um den Druck auf Moskau in den Friedensverhandlungen zur Ukraine zu erhöhen. Das US-Büro für ausländische Vermögenswerte (OFAC) wird die Frist vom 28. Februar für den Abschluss verwandter Transaktionen auf den 1. April verlängern, berichteten Quellen, die von Reuters zitiert wurden.

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.

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