Die Handelsbilanz Australiens verengt sich im Januar auf 2,631M (MoM)
| |Automatische ÜbersetzungZum OriginalDer australische Handelsüberschuss verringerte sich im Januar auf 2.631 Mio. im Monatsvergleich gegenüber 3.373 Mio. in der vorherigen Lesung, so die neuesten Außenhandelsdaten, die am Donnerstag vom Australian Bureau of Statistics veröffentlicht wurden. Der Marktkonsens lag bei 3.900 Mio.
Weitere Details zeigen, dass die Exporte Australiens im Januar um 0,9% im Monatsvergleich zurückgingen, nachdem sie im Vormonat um 0,9% gestiegen waren (revidiert von 1,0%). Die Importe stiegen hingegen im Januar um 0,8% im Monatsvergleich, verglichen mit einem Rückgang von 1,8%, der im Dezember verzeichnet wurde (revidiert von 0,8%).
Marktreaktion auf Australiens Handelsbilanz
Zum Zeitpunkt der Presse liegt das AUD/USD-Paar um 0,05% im Tagesverlauf bei 0,7081.
Dieser Abschnitt wurde am 4. März um 23:05 Uhr GMT als Vorschau auf die Veröffentlichung der australischen Handelsdaten veröffentlicht.
Überblick über die australischen Handelsdaten
Das Australian Bureau of Statistics wird seine Daten für Januar am Donnerstag um 00:30 GMT veröffentlichen. Der australische Handelsüberschuss wird voraussichtlich im Januar auf 3.900 Mio. im Monatsvergleich ansteigen, verglichen mit 3.373 Mio. im Dezember.
Die Handelsbilanz gibt einen frühen Hinweis auf die Nettou exportleistung. Wenn eine stetige Nachfrage nach australischen Exporten zu beobachten ist, würde dies in ein positives Wachstum der Handelsbilanz umschlagen, was positiv für den AUD sein sollte.
Wie könnten die australischen Handelsdaten den AUD/USD beeinflussen?
AUD/USD handelt am Tag vor den australischen Handelsdaten positiv. Das Paar gewinnt an Boden, da der US-Dollar (USD) die positiven Beschäftigungsdaten und die ISM-EMI-Daten ignoriert hat.
Wenn die Daten besser als erwartet ausfallen, könnte dies den Australischen Dollar (AUD) stärken, wobei der erste Widerstand bei dem Hoch vom 3. März bei 0,7133 zu sehen ist. Die nächste Widerstandsmarke liegt bei 0,7147 vom 12. Februar, auf dem Weg zur psychologischen Marke von 0,7200.
Auf der Unterseite bietet das Tief vom 2. März bei 0,7033 den Käufern etwas Unterstützung. Sollten die Verluste weiter zunehmen, könnte der Kurs auf das Tief vom 9. Februar bei 0,7007 fallen. Das nächste Widerstandsniveau liegt beim Tief vom 5. Februar bei 0,6940.
RBA - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Reserve Bank of Australia (RBA) legt die Geldpolitik des Landes fest und strebt eine Inflationsrate von 2-3 % an. Zinssatzerhöhungen stärken in der Regel den australischen Dollar, während Zinssenkungen ihn schwächen.
Traditionell galt Inflation als nachteilig für Währungen, da sie den Wert des Geldes mindert. In modernen Volkswirtschaften hat sich jedoch gezeigt, dass moderate Inflation zu Zinserhöhungen durch Zentralbanken führt, was wiederum Kapitalzuflüsse aus dem Ausland anzieht. Investoren suchen nach höheren Renditen, was die Nachfrage nach der lokalen Währung – im Fall Australiens den Australischen Dollar – stärkt.
Makroökonomische Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Einkaufsmanagerindex (PMI) haben direkten Einfluss auf die Währungen eines Landes. Eine starke Wirtschaft zieht Kapital an und stärkt die heimische Währung.
Quantitative Lockerung (QE) ist ein geldpolitisches Instrument, das in Krisenzeiten eingesetzt wird, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Kreditvergabe in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Reserve Bank of Australia (RBA) nutzt QE, indem sie australische Dollar druckt, um damit Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten aufzukaufen. Damit wird den Banken dringend benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt. Eine solche Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des australischen Dollars.
Quantitative Straffung (QT) stellt das Gegenstück zur quantitativen Lockerung (QE) dar und wird eingeleitet, sobald sich die Wirtschaft erholt und die Inflation wieder anzieht. Während die Reserve Bank of Australia (RBA) im Rahmen der QE Staats- und Unternehmensanleihen aufkauft, um den Finanzmärkten Liquidität zuzuführen, beendet sie bei QT diese Käufe und reinvestiert nicht in fällige Anleihen. Diese geldpolitische Maßnahme wird in der Regel als positiv für den australischen Dollar bewertet.
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