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Nachrichten

USD/JPY behauptet sich nahe Monatshoch über 157

  • USD/JPY handelt insgesamt fest über 157,00 im Zuge des US-Israel-Kriegs mit dem Iran.
  • Steigende Ölpreise haben den JPY unter Druck gesetzt.
  • Investoren warten auf die Rede von BoJ-Gouverneur Ueda für neue Hinweise zur Zinspolitik Japans.

Das Währungspaar USD/JPY fällt während der asiatischen Handelszeit am Dienstag auf etwa 157,25, bleibt jedoch nahe seinem über einen Monat hohen Wert von 157,75, der am Montag erreicht wurde. Das Paar bleibt fest, da die Nachfrage nach dem sicheren Hafen US-Dollar (USD) angesichts des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten (US)-Israel und dem Iran gestiegen ist.

Bei Redaktionsschluss hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, an den Gewinnen vom Montag nahe 98,50 fest.

Die steigenden Ölpreise aufgrund der Spannungen im Nahen Osten belasten den japanischen Yen (JPY stark, da Japan einer der größten Ölimporteure der Welt ist.

Inländisch warten die Investoren auf die Rede von Bank of Japan (BoJ) Gouverneur Kazuo Ueda, die für 04:00 GMT angesetzt ist. Die Investoren werden nach neuen Hinweisen zur Zinspolitik Japans suchen.

In den USA warten die Investoren auf die Nonfarm Payrolls (NFP) Daten für Februar, die am Freitag veröffentlicht werden.

Technische Analyse USD/JPY

Im Tageschart handelt USD/JPY bei 157,23. Die kurzfristige Tendenz ist leicht bullisch, da der Preis gut über dem 20-Tage exponentiellen gleitenden Durchschnitt nahe 155,70 liegt, was signalisiert, dass der kurzfristige Aufwärtstrend aus dem Bereich von 152,00 weiterhin besteht. Das Paar handelt auch über der gebrochenen abwärts gerichteten Widerstandslinie, die um 155,50 durchbrochen wurde, und verwandelt diesen Ausbruchsbereich in einen taktischen Pivot, der den Anstieg stützt. Der RSI nahe 60 bestätigt positives Momentum ohne überkaufte Bedingungen, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten, während der Aufwärtsdruck geordnet bleibt.

Die erste Unterstützung erscheint im Bereich der ehemaligen Trendlinienbruchzone um 155,50, gefolgt von dem jüngsten Tief bei 154,70, falls ein tieferer Pullback erfolgt. Ein nachhaltiger Bruch unter 154,70 würde die Region 153,30 freilegen, wo die vorherige Konsolidierung dem letzten Anstieg vorausging. Auf der Oberseite wird unmittelbarer Widerstand bei 157,50 gesehen, vor dem jüngsten Hoch nahe 158,40. Ein täglicher Schlusskurs über 158,40 würde die bullische Sequenz ausweiten und den Weg zur Region 159,10 öffnen, wo der breitere Abwärtstrend seinen Ursprung hatte und wo Verkäufer voraussichtlich wieder Druck ausüben würden.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Bank of Japan - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Bank of Japan (BoJ) steuert die japanische Geldpolitik und hat ein Inflationsziel von rund 2 %. Ihre Maßnahmen haben einen wesentlichen Einfluss auf den japanischen Yen.

Die Bank of Japan implementierte im Jahr 2013 eine extrem expansive Geldpolitik, um die wirtschaftliche Aktivität zu stimulieren und in einem deflationären Umfeld Inflation zu erzeugen. Diese Politik, basierend auf quantitativer und qualitativer Lockerung (QQE), beinhaltete den Ankauf von Vermögenswerten wie Staats- und Unternehmensanleihen durch die Schaffung von Zentralbankgeld, um zusätzliche Liquidität bereitzustellen. Im Jahr 2016 intensivierte die BoJ diese Maßnahmen, führte Negativzinsen ein und begann, die Renditen von 10-jährigen Staatsanleihen direkt zu steuern. Im März 2024 vollzog die Bank eine Kehrtwende, indem sie die Zinsen anhob und sich damit von ihrer ultra-expansiven Geldpolitik distanzierte.

In den vergangenen zehn Jahren hat die entschlossene Haltung der Bank of Japan, an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten, zu einer wachsenden geldpolitischen Divergenz im Vergleich zu anderen Zentralbanken, insbesondere der US-Notenbank, geführt. Dies verstärkte die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen US-Staatsanleihen und japanischen Staatsanleihen und stärkte den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen. Mit der Entscheidung der BoJ im Jahr 2024, ihre expansive Geldpolitik schrittweise zu lockern, und dem gleichzeitigen Beginn von Zinssenkungen in anderen großen Zentralbanken, wird diese Differenz nun zunehmend eingeengt.

Der schwächere Yen und steigende globale Energiepreise haben die Inflation in Japan über das Ziel der BoJ von 2 % hinausgetrieben. Zusätzlich hat die Erwartung steigender Löhne – ein zentraler Treiber der Inflation – diese Entwicklung weiter verstärkt.

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