USD/JPY Kursprognose: Konsolidiert nahe 160,00, während US NFP im Mittelpunkt steht
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/JPY handelt seitwärts bei rund 160,00 vor den US-NFP-Daten.
- Die US-NFP-Daten werden die Markterwartungen für den geldpolitischen Ausblick der Fed beeinflussen.
- Händler zweifeln daran, ob die BoJ auf der geldpolitischen Sitzung am 16. Juni die Zinsen erhöhen wird.
Das Paar USD/JPY handelt während der europäischen Handelssitzung am Freitag in einer engen Spanne um 160,00. Das Paar schwankt, da die Anleger auf die Nonfarm Payrolls (NFP) der Vereinigten Staaten (US) für Mai warten, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden.
Anleger werden die Beschäftigungsdaten genau beobachten, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der US-Notenbank (Fed) zu erhalten.
Der US-NFP-Bericht wird voraussichtlich Anzeichen einer Abschwächung der Arbeitsnachfrage zeigen, wobei die Arbeitslosenquote stabil bleibt. Schätzungen zufolge hat die US-Wirtschaft 85.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, weniger als die 115.000 im April. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bei 4,3 % bleiben.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne, ein wichtiger Indikator für das Lohnwachstum, werden voraussichtlich mit 3,4 % im Jahresvergleich (YoY) niedriger ausfallen als der vorherige Wert von 3,6 %. Auf Monatsbasis wird erwartet, dass das Lohnwachstum mit 0,3 % schneller gewachsen ist als im April mit 0,2 %.
Obwohl der japanische Yen (JPY) gegenüber dem US-Dollar insgesamt stabil ist, schneidet er im Vergleich zu anderen Währungen unterdurchschnittlich ab, da Unsicherheit darüber besteht, ob die Bank of Japan (BoJ) auf der geldpolitischen Sitzung am 16. Juni die Zinsen erhöhen wird.
USD/JPY technische Analyse
USD/JPY handelt nahezu unverändert um 160,00 und behält eine kurzfristig bullishe Tendenz bei, da der Kurs über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 159,23 bleibt. Die Positionierung über dieser dynamischen Unterstützung deutet darauf hin, dass die Käufer nach dem jüngsten Rücksetzer weiterhin die Kontrolle behalten, während der 14-Tage Relative-Stärke-Index (RSI) bei rund 61 im positiven Bereich bleibt, was darauf hindeutet, dass die Aufwärtsdynamik weiterhin konstruktiv und nicht überkauft ist.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA bei 159,23 gesehen; ein Tagesschluss unter diesem Niveau würde auf nachlassenden bullischen Druck hinweisen und den Weg für eine tiefere Korrektur in Richtung des Tiefs vom 25. Mai bei 158,76 öffnen. Nach oben bleibt das Hoch vom 30. April bei 160,73 die entscheidende Hürde.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Wirtschaftsindikator
Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Juni 05, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 85Tsd
Vorher: 115Tsd
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.
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