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USD/JPY Kursprognose: Bleibt trotz Befürchtungen einer Intervention Japans seitwärts unter 162,00

  • USD/JPY schwankt nahe 161,80, während Investoren angesichts von Interventionsängsten in Japan an der Seitenlinie bleiben.
  • Investoren warten diese Woche auf eine Reihe von US-Daten, insbesondere auf die Nonfarm Payrolls für Juni.
  • Es wird erwartet, dass die Fed in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung vornimmt.

Das Währungspaar USD/JPY wird während der europäischen Handelssitzung am Montag in einer engen Spanne um 161,80 gehandelt. Das Paar sucht nach einer Richtung, während Marktexperten zuversichtlich sind, dass Tokio intervenieren wird, um den japanischen Yen (JPY) zu unterstützen.

Offizielle aus Japan haben mehrfach gewarnt, dass das Ministerium wachsam gegenüber einseitigen übermäßigen Bewegungen gegen die heimische Währung bleibt.

Unterdessen notiert der US-Dollar (USD) leicht schwächer, da Investoren ihren Fokus auf die US Nonfarm Payrolls (NFP) für Juni richten, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs Hauptwährungen abbildet, 0,16 % tiefer nahe 101,20.

Investoren werden den US-NFP-Daten besondere Aufmerksamkeit schenken, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) zu erhalten. Laut dem CME FedWatch Tool liegen die Chancen, dass die Fed in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung vornimmt, bei fast 90 %.

Vor den US-NFP-Daten richten Investoren ihr Augenmerk auf den US ISM Manufacturing PMI, die ADP-Beschäftigungsdaten für Juni sowie die JOLTS-Stellenangebote für Mai.

USD/JPY technische Analyse

USD/JPY handelt unverändert bei rund 161,80 und setzt seinen Anstieg deutlich über den 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 160,85 fort, was eine bullische kurzfristige Tendenz bestätigt, solange diese Unterstützungsuntergrenze hält.

Der Relative Strength Index (RSI) bei 71,61 befindet sich im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum stark, aber zunehmend anfällig für eine korrigierende Pause statt einer frischen Beschleunigung ist.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA bei etwa 160,85, wo ein Rücksetzer bei einem ersten Test Käufer finden könnte. Ein nachhaltiger Bruch unter diesen gleitenden Durchschnitt würde den konstruktiven Ton abschwächen und den Weg für eine tiefere Korrektur öffnen. Auf der Oberseite muss das Paar entscheidend über 162,00 ausbrechen, um weitere Kursgewinne in Richtung 163,00 und 164,00 zu ermöglichen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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