USD/JPY erholt sich, da schwaches japanisches BIP und Wetten auf Zinserhöhungen der BoJ aufeinandertreffen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der Yen gibt Gewinne nach enttäuschenden BIP-Zahlen für Q4 zurück, aber die Erwartungen an eine Zinserhöhung der BoJ im April und die CPI-Daten am Donnerstag begrenzen das Aufwärtspotenzial.
- Das BIP Japans wuchs im Q4 nur um 0,1% QoQ und verfehlte die Konsensschätzung von 0,4%, wodurch eine technische Rezession nur knapp vermieden wurde, während der Internationale Währungsfonds (IWF) die BoJ aufforderte, die Zinsen weiter zu erhöhen.
- Die nationalen CPI-Daten Japans für Januar am Donnerstag sind das Schlüsselereignis, wobei die Kerninflation (ohne frische Lebensmittel) nahe 2,0% erwartet wird; die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Philadelphia Fed Umfrage und Reden von Fed-Vertretern runden einen vollen Kalender ab.
USD/JPY erholte sich am Mittwoch, nachdem die jüngste Rallye des japanischen Yens (JPY) endlich an Schwung verloren hatte, was die beste wöchentliche Performance seit November 2024 darstellt. Trotz eines Wachstumsrückgangs in den japanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP)-Zahlen zu Beginn dieser Woche bleiben die Erwartungen an Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) fest verankert; der ehemalige Vorstandsmitglied Adachi sagte, dass ein Schritt im April wahrscheinlich sei, und der Internationale Währungsfonds (IWF) bekräftigte, dass Japan die Normalisierung der Geldpolitik fortsetzen sollte. Die Inflationsdaten des japanischen nationalen Verbraucherpreisindex (CPI) am Donnerstag sind entscheidend: Ein fester Kernwert würde die Argumentation für eine Straffung der BoJ untermauern und den Yen erneut stärken, während ein schwacher Wert dem Paar Spielraum geben würde, um die Erholung vom Mittwoch auszudehnen.
Erholung aus dem überverkauften Bereich trifft auf Widerstand am 50-Tage-EMA
Im Tageschart eröffnete USD/JPY am Mittwoch nahe der 153,00-Marke, bevor es um etwa 1% anstieg. Die Erholung erzeugte eine solide bullische Kerze, aber der Preis stagnierte knapp unter dem 50-Tage-EMA bei 155,30, der als unmittelbarer Widerstand fungiert. Der 200-Tage-EMA liegt tiefer bei etwa 152,60, und der Preis handelt zwischen den beiden Durchschnitten, was darauf hindeutet, dass sich das Paar in einer Übergangsphase nach dem scharfen Ausverkauf vom Januar-Hoch nahe 159,45 befindet. Der Stochastische Oszillator dreht sich aus dem überverkauften Bereich nach oben, was darauf hindeutet, dass das Abwärtsmomentum nachlässt und eine kurzfristige Erholungsrallye entstehen könnte. Ein Durchbruch über den 50-Tage-EMA bei 155,30 würde 156,00 und den Konsolidierungsbereich Mitte Januar anvisieren. Ein Scheitern, diesen zu überwinden, würde das Paar anfällig für einen Test der Unterstützung bei 153,00 und des Jahrestiefs bei 152,10 lassen.
USD/JPY Tageschart
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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