USD/CHF bleibt aufgrund des gedämpften US-Dollars unter 0,9100 und wartet auf die Fed-Rede
|- USD/CHF verringert seine Tagesverluste in Erwartung einer Deeskalation der Situation zwischen Israel und dem Iran.
- Ein iranischer Beamter erklärte, es gebe derzeit keine unmittelbaren Pläne für Vergeltungsmaßnahmen gegen die israelischen Luftangriffe.
- Der US-Dollar könnte aufgrund höherer US-Treasury-Renditen an Boden gewinnen, da die US-Notenbank am Donnerstag hawkische Botschaften verkündet hat.
USD/CHF wird am Freitag während der europäischen Handelszeiten um 0,9080 gehandelt. Das Paar verringert seine Verluste innerhalb des Tages, nachdem ein iranischer Beamter erklärt hat, dass es keine unmittelbaren Pläne für Vergeltungsmaßnahmen gegen die israelischen Luftangriffe gibt.
Der sichere Hafen Schweizer Franken (CHF) gewann an Wert, da sich an den Finanzmärkten Risikoaversion breit machte. Auslöser waren Berichte von ABC News, die den israelischen Raketenangriff auf eine Anlage im Iran am Freitag bestätigten, was die Spannungen im Nahen Osten erhöhte. Außerdem zitierte Reuters die iranische Nachrichtenagentur Fars, die berichtete, dass Anwohner Explosionen am zentralen Flughafen von Isfahan gehört hätten.
Auf kurze Sicht dürfte der Schweizer Franken unter Abwärtsdruck geraten, da die Schweizerische Nationalbank (SNB) voraussichtlich die Zinsen weiter senken wird. Da der Preisdruck in der Schweizer Wirtschaft weiterhin unter dem Zielwert von 2% liegt, könnte die SNB auf ihrer bevorstehenden Juni-Sitzung eine weitere Zinssenkung vornehmen.
Der US Dollar Index (DXY), der den US-Dollar (USD) gegenüber sechs Hauptwährungen abbildet, sinkt auf nahe 106,10. Dennoch haben die hawkischen Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve (Fed) am Donnerstag zu einem Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen geführt. Derzeit liegen die Renditen 2-jähriger und 10-jähriger US-Staatsanleihen bei 4,96% bzw. 4,58%. Die höheren Renditen könnten dem Greenback Unterstützung bieten und damit den USD/CHF-Kurs stützen.
Der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, betonte, dass die Inflation in den USA unangemessen hoch sei und dass die Fed weiterhin Anstrengungen unternehmen müsse, um die Inflation zu bekämpfen. Auch der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, betonte, dass sich die Fed weiterhin an den Daten orientieren werde und dass er derzeit keine dringende Notwendigkeit für eine Zinssenkung sehe.
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