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USD/CAD fällt auf 1,3700 - schwache US-Jobdaten

  • USD/CAD fällt aufgrund von Gegenwind deutlich auf 1,3700.
  • Ein deutlich schwächerer US-Dollar und steigende Ölpreise belasten den Dollar.
  • Die kanadischen Arbeitsmarktdaten werden die Aussichten der BoE auf eine Zinssenkung beeinflussen.

USD/CAD fiel am Donnerstag im frühen US-Handel deutlich unter die runde Unterstützungsmarke von 1,3700. Der „Loonie“ steht unter Verkaufsdruck, da der US-Dollar nach den unerwartet hohen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 3. Mai deutlich nachgab und der starke Anstieg des Ölpreises den kanadischen Dollar stärkt.

Der S&P 500 eröffnete vorsichtig optimistisch. Aufgrund der schwachen S&P 500 Futures wurde erwartet, dass der 500er Aktienkorb im Minus eröffnen würde. Über Nacht erholten sich die Futures jedoch deutlich, nachdem das US-Arbeitsministerium einen starken Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe meldete, was auf eine verbesserte Risikobereitschaft der Anleger hindeutete.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag mit 231.000 deutlich über der Konsensschätzung von 210.000 und dem zuvor von 208.000 nach oben revidierten Wert von 209.000. Dies gibt Anlass zur Sorge, dass der Arbeitsmarkt seine Stärke auf längere Sicht beibehalten wird. Zudem deutet dies auf eine Verschärfung der Folgen einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve (Fed) hin. Die Nonfarm Payrolls (NFP) für April lagen weit unter den Schätzungen.

Die Entscheidungsträger der Fed sprechen sich jedoch weiterhin dafür aus, die Zinsen auf dem aktuellen Niveau zu belassen, bis sie davon überzeugt sind, dass die Inflation nachhaltig auf das gewünschte Niveau von 2% zurückkehrt. Am Dienstag sagte der Präsident der Minneapolis Fed, Neel Kashkari, dass die Schwäche des Arbeitsmarktes eine Zinssenkung rechtfertigen könnte.

Unterdessen hat sich der Ölpreis in der Woche zum 3. Mai aufgrund eines Rückgangs der US-Öllagerbestände deutlich erholt. Die US-amerikanische Energy Information Administration (EIA) meldete am Mittwoch einen Rückgang der Rohöllagerbestände um 1,362 Mio. Barrel, nachdem diese in der Vorwoche deutlich auf 7,265 Mio. Barrel gestiegen waren. Kanada ist der größte Ölexporteur in die USA, und höhere Ölpreise stärken den kanadischen Dollar.

In Zukunft wird der Kanadische Dollar von den Arbeitsmarktdaten für April abhängen, die am Freitag veröffentlicht werden. Es wird geschätzt, dass der kanadische Arbeitsmarkt um 20.000 neue Arbeitsplätze gewachsen ist, während die Zahl der Beschäftigten um 2.200 gesunken ist. Die Arbeitslosenquote dürfte von 6,1% auf 6,2% gestiegen sein. Die Arbeitsmarktdaten werden die Zinsprognose der Bank of Canada (BoC) maßgeblich beeinflussen.

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