USA greifen Iran an – Vergeltung nach tödlichem Angriff auf US-Soldaten
| |Übersetzung überprüftZum OriginalDie Vereinigten Staaten (USA) haben die neunte Nacht von Angriffen auf den Iran gestartet. Washington erklärte, dass die Luftangriffe am Sonntag darauf abzielten, den Iran für die ersten US-Militärtoten seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten mit Teheran zu „bestrafen“, berichtete Bloomberg.
Die USA meldeten den Tod eines weiteren amerikanischen Soldaten, der im Norden des Irak bei der kontrollierten Sprengung einer abgeschossenen iranischen Drohne ums Leben kam. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte außerdem mit, dass es unbekannte Überreste in Jordanien gefunden hat, wo ein separater iranischer Angriff zwei US-Soldaten tötete und einen als vermisst meldete.
In Bahrain ertönten Luftschutzsirenen, nachdem der Iran eine neue Welle von ballistischen Raketen und Einweg-Angriffs-Drohnen auf Ziele in Bahrain, Jordanien, Kuwait und Irak abgefeuert hatte.
Iranische Raketen, die auf Jordanien zielten, lösten Sirenen in der Nähe von Aqaba aus, wobei Jordanien mitteilte, dass seine Streitkräfte drei Raketen abgefangen hätten und keine Opfer oder Schäden gemeldet wurden. Unterdessen erklärte die kuwaitische Armee, dass die Angriffe auf die Energie- und Entsalzungsanlagen Brände und „schwere Schäden“ an „wichtigen Einrichtungen“ verursacht hätten.
Israel teilte am Sonntag mit, dass es eine iranische Drohne nahe der israelisch-syrischen Grenze abgefangen habe, wobei Verteidigungsminister Israel Katz Teheran warnte, dass es erneut eingreifen werde, falls es angegriffen werde.
Die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormus passierten, blieb am Wochenende niedrig, mit nur vier Schiffen am Sonntag, gegenüber acht am Vortag, laut LSEG-Schifffahrtsdaten.
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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