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Trump sagt, er stehe kurz davor, neue Angriffe auf die iranische Infrastruktur anzuordnen

Der Präsident der Vereinigten Staaten (USA), Donald Trump, erklärte in einem Interview mit Fox News, dass er kurz davor stehe, neue Militärschläge gegen iranische Kraftwerke und Brücken anzuordnen, und fügte hinzu, dass Teheran „zu lange braucht, um eine Einigung zu erzielen“.

Zuvor hatte US-Präsident Trump auch vor einer Eskalation der Militäroperationen gegen den Iran gewarnt, und zwar in einem Beitrag auf Truth Social, in dem er anführte, dass Teheran sich bei den Verhandlungen über einen Friedensvertrag viel Zeit gelassen habe.

„Das iranische Militär ist ein komplettes und totales Chaos. Ein Großteil davon, wie ihre Marine und Luftwaffe, existiert nicht einmal mehr – sie wurden vollständig besiegt. Der Iran ist nur Gerede und keine Aktion. Der Tyrann des Nahen Ostens ist TOT!!! Sie haben zu lange gebraucht, um einen Deal auszuhandeln, der für sie großartig gewesen wäre, jetzt werden sie den Preis zahlen müssen!!!“ schrieb US-Präsident Trump.

Marktreaktion

Die militärische Warnung von US-Präsident Trump gegen den Iran hat zu einer starken Erholung der Ölpreise geführt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der WTI-Ölpreis nahezu unverändert bei rund 88,50 USD, nachdem er sich von einem Tagestief leicht über 86,00 USD stark erholt hatte.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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