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US-Finanzministerium verdoppelt einige Rückkäufe langfristiger Schulden, um die Liquidität zu stützen

  • Das US-Finanzministerium wird die Größe einiger Rückkaufoperationen für länger laufende Schuldtitel verdoppeln, um die Marktliquidität zu stützen.
  • Die Rückkäufe werden von 2 Milliarden Dollar auf mindestens 4 Milliarden Dollar pro Operation für Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren erhöht.
  • Die neue Operationsgröße tritt am 9. September in Kraft und bleibt bis zum 4. November bestehen.

Das Finanzministerium der Vereinigten Staaten (US Treasury) teilte am Mittwoch mit, dass es die Größe einiger seiner Rückkaufoperationen verdoppeln wird, die darauf abzielen, die Liquidität am Markt für länger laufende US-Staatsanleihen zu unterstützen.

Laut einer von Reuters berichteten Mitteilung wird das Finanzministerium die Rückkäufe zur Liquiditätsstützung für länger laufende nominale Kuponanleihen von 2 Milliarden Dollar auf mindestens 4 Milliarden Dollar pro Operation erhöhen.

Die Erhöhung gilt für zwei Laufzeitsegmente: Wertpapiere mit Laufzeiten von 10 bis 20 Jahren sowie solche mit Laufzeiten von 20 bis 30 Jahren. Die Maßnahme tritt am 9. September in Kraft und bleibt bis zum 4. November bestehen.

Rückkaufoperationen ermöglichen es dem Finanzministerium, bestimmte ältere und weniger liquide Wertpapiere vom Markt zu nehmen. Eine Ausweitung ihres Umfangs zielt daher darauf ab, die Liquidität am langen Ende der Zinskurve zu verbessern, ohne an sich eine Änderung des Gesamtvolumens der US-Staatsschulden darzustellen.

US-Leitzinsen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Zinssätze sind der Preis für das Leihen von Geld und werden sowohl von Finanzinstituten an Kreditnehmer als auch an Sparer ausgezahlt. Zentralbanken beeinflussen sie durch ihre Leitzinsentscheidungen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation im Zielbereich von etwa 2 % zu halten.

Höhere Zinssätze stärken in der Regel die Währung eines Landes, da sie es für globale Investoren attraktiver machen, ihr Geld dort anzulegen.

Hohe Zinsen setzen den Goldpreis unter Druck, da Anleger höhere Renditen bei zinstragenden Anlagen erzielen können. Ein starker US-Dollar, der oft mit steigenden Zinsen einhergeht, senkt zusätzlich den Goldpreis, da Gold in Dollar notiert wird und ein stärkerer Dollar die Kaufkraft anderer Währungen verringert.

Der Fed-Funds-Zins ist der Übernachtzins, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen. Dieser Leitzins wird in den geldpolitischen Sitzungen der Federal Reserve festgelegt und beeinflusst maßgeblich das Verhalten der Finanzmärkte. Die Markterwartungen in Bezug auf künftige Zinssätze werden durch das CME FedWatch Tool erfasst, das eine Orientierungshilfe für Investoren bietet.

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