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US Dollar Index Kursprognose: Schwächelt unter 101,50, behält aber vor den NFP-Daten bullischen Ton bei

  • Der US-Dollar-Index (DXY) sinkt im frühen europäischen Handel am Donnerstag auf rund 101,20.
  • Der DXY behält kurzfristig den positiven Ausblick mit bullischem RSI-Momentum bei.
  • Der unmittelbare Widerstand liegt bei 101,80; das erste Abwärtsziel, das zu beobachten ist, liegt bei 101,05.

Der US-Dollar-Index (DXY), ein Index, der den Wert des US-Dollars (USD) gegenüber einem Korb von sechs Weltwährungen misst, notiert derzeit im frühen europäischen Handel am Donnerstag nahe 101,20. Der DXY fällt, da die Märkte vor dem wichtigen US-Beschäftigungsbericht für Juni, der später am Donnerstag im Fokus steht, vorsichtiger werden.

Es wird erwartet, dass die US Nonfarm Payrolls (NFP) im Juni einen Zuwachs von 110.000 Arbeitsplätzen ausweisen, und die Arbeitslosenquote soll im gleichen Zeitraum stabil bei 4,3 % bleiben. Sollte der Bericht ein schwächeres Ergebnis als erwartet zeigen, könnte dies den US-Dollar gegenüber seinen Rivalen unter Druck setzen.

Dennoch sagte der leitende Analyst der Mitsubishi UFJ Bank, Akihiko Yokoo, in einer Notiz: „Wenn die Payroll-Daten die Markterwartungen übertreffen, könnte der Dollar auf einer Erholung beschleunigt steigen.“

Technische Analyse:

Im Tages-Chart ist die kurzfristige Tendenz des Dollar Index Spot bullisch, da der Kurs über dem 20-Tage-Bollinger-Simple Moving Average und dem 100-Tage-SMA bleibt, wodurch der breitere Aufwärtstrend intakt bleibt. Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei rund 65 deutet auf ein festes, aber noch nicht extremes positives Momentum hin.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim Hoch vom 24. Juni bei 101,80, gefolgt vom oberen Bollinger-Band des 20-Tage-SMA nahe 102,00, wo Aufwärtsbewegungen auf Gewinnmitnahmen stoßen könnten. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung beim Tief vom 30. Juni bei 101,05 gesehen. Die nächste wichtige Marke ist das mittlere Bollinger-Band bei 100,65, gefolgt vom unteren Band bei 99,25 und dem 100-Tage-SMA bei 99,20. Ein tieferer Rücksetzer in diesen Bereich wäre wahrscheinlich erforderlich, um die aktuelle bullische Struktur zu schwächen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

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