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US Dollar Index hält sich nahe 97,50, da die US-Regierungsschließung wichtige Daten verzögert

  • Der US-Dollar-Index bleibt stabil, da eine teilweise US-Regierungsstilllegung wichtige Daten verzögert und die Anleger vorsichtig hält.
  • Händler beobachten den ISM-Dienstleistungs-EMI, der im Januar voraussichtlich auf 53,5 von 54,4 im Dezember sinken wird.
  • Die US-Regierungsstilllegung endete am späten Dienstag, nachdem Trump ein Haushaltsabkommen über 1,2 Billionen USD unterzeichnet hatte.

Der US Dollar Index (DXY), der den Wert des US-Dollars (USD) gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, bewegt sich seitwärts, nachdem er in der vorherigen Sitzung moderate Verluste verzeichnete, und wird während der europäischen Handelsstunden am Mittwoch um 97,40 gehandelt.

Der Greenback bleibt stabil, da eine teilweise Regierungsstilllegung die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten verzögert hat, was die Anleger in eine abwartende Haltung versetzt. Sowohl die neuesten Zahlen zu den offenen Stellen als auch der Arbeitsmarktbericht für Januar, die ursprünglich für diese Woche geplant waren, wurden verschoben, was keine neuen Einblicke in die Stärke des US-Arbeitsmarktes bietet.

Händler werden wahrscheinlich den Einkaufsmanagerindex (EMI) für Dienstleistungen des Institute for Supply Management (ISM) im Laufe des Tages im Auge behalten, der im Januar voraussichtlich auf 53,5 von 54,4 im Dezember sinken wird.

Die Stilllegung endete jedoch am späten Dienstag, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Haushaltsabkommen über 1,2 Billionen USD mit den Senatsdemokraten unterzeichnet hatte, um die teilweise Stilllegung zu beenden, obwohl die Finanzierung des Ministeriums für Innere Sicherheit weiterhin ungelöst bleibt.

Ein unerwarteter Anstieg der US-Fabrikaktivitäten unterstreicht die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, da der Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe des Institute for Supply Management (ISM) von 47,9 im Dezember auf 52,6 gestiegen ist und damit die Markterwartungen von 48,5 übertroffen hat.

Die Nominierung von Kevin Warsh durch US-Präsident Donald Trump als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed). Die Märkte interpretierten Warshs Ernennung als Signal für einen disziplinierteren und vorsichtigeren Ansatz bei der geldpolitischen Lockerung.

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

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