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BoJ: Tempo weiterer Zinsschritte bleibt datenabhängig

Das Vorstandsmitglied der Bank of Japan (BoJ), Hajime Takata, sagte am Donnerstag, dass es schwierig sei, jetzt das wünschenswerte Tempo der Zinserhöhungen und den Endzinssatz zu bestimmen. Takata fügte hinzu, dass das Tempo zukünftiger Zinserhöhungen von den wirtschaftlichen, preislichen und marktlichen Entwicklungen zu diesem Zeitpunkt abhängen werde.

Wichtige Zitate

Es ist jetzt schwierig, das wünschenswerte Tempo der Zinserhöhung und den Endzinssatz zu bestimmen. 

Das Tempo zukünftiger Zinserhöhungen wird von den wirtschaftlichen, preislichen und marktlichen Entwicklungen zu diesem Zeitpunkt abhängen. 

Ausländische Entwicklungen sind ebenfalls wichtig, um den Zeitpunkt der Zinserhöhung und den Endzinssatz zu beurteilen. 

Es gibt kein festgelegtes Tempo für die Zinserhöhung, es hängt von der zukünftigen wirtschaftlichen Umgebung und den Daten ab.

Ich denke nicht, dass wir jetzt hinter der Kurve liegen. 

Wir wollen sicherstellen, dass die BoJ nicht hinter der Kurve zurückbleibt, wenn es darum geht, die Inflationsrisiken anzugehen. 

Es gibt Vor- und Nachteile eines schwachen Yen. 

Wir wollen basierend auf den wirtschaftlichen Entwicklungen zu diesem Zeitpunkt entscheiden, wenn ich gefragt werde, ob ich in jeder bevorstehenden Sitzung eine Zinserhöhung vorschlagen werde. 

Ich begrüße die Bemühungen der Regierung, das Wachstum durch Wachstumsstrategien und Stimulusmaßnahmen zu fördern, die die BoJ mit ihrer Politik unterstützen kann. 

Die Bank of Japan muss auch darauf achten, das Preisziel auf nachhaltige Weise zu erreichen. 

In außergewöhnlichen Fällen, in denen der Risikoaufschlag zu hoch wird, muss die Bank of Japan bereit sein, Maßnahmen zu ergreifen, beispielsweise durch Marktoperationen. 

Marktreaktion 

Bei Redaktionsschluss handelt USD/JPY 0,35% niedriger am Tag bei 155,90.

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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