Rupiah unter Druck: Anleger flüchten, Indonesiens Börse bricht ein
| |Übersetzung überprüftZum OriginalMUFG-Analyst Lloyd Chan weist darauf hin, dass die indonesische Rupiah (IDR) besonders stark unter Druck steht. Steigende US-Renditen treffen auf innenpolitische Unsicherheiten und höhere Energiepreise. Die Rupiah ist gegenüber dem US-Dollar auf neue Tiefstände gefallen, was anhaltende Kapitalabflüsse aus dem Aktienmarkt und deutliche Verluste an den indonesischen Börsen nach sich zieht. Die äußerst angespannte Liquiditätslage im USD/IDR-Handel deutet auf weitere Aufwärtsrisiken für das Währungspaar hin, wenngleich eine einseitige Marktpositionierung auch das Potenzial für eine abrupte Gegenbewegung birgt. „Gerade bei der Rupiah werden die Risiken durch innenpolitische Unsicherheiten und höhere Energiepreise zusätzlich verschärft. Die Währung hat weiter nachgegeben und neue Tiefstände gegenüber dem US-Dollar erreicht. Das belastet bereits die Stimmung der Anleger.“ „Die Nettoabflüsse ausländischen Kapitals aus dem Aktienmarkt halten an. Der Jakarta Composite Index hat seit Jahresbeginn mehr als 30 Prozent verloren.“ „Bemerkenswert ist, dass die Liquiditätsbedingungen im USD/IDR-Markt weiterhin äußerst angespannt sind und damit dem Stressniveau während des Corona-Schocks im März 2020 ähneln. Das spricht für anhaltende Aufwärtsrisiken beim USD/IDR-Kurs.“ „Gleichzeitig erscheint die Positionierung am Markt zunehmend überfüllt. Sollte sich die geopolitische Lage entspannen, besteht daher Spielraum für eine kräftige Gegenbewegung. Das gilt insbesondere bei einer Deeskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie bei größerer Klarheit über den künftigen innenpolitischen Kurs.“Rupiah belastet durch knappe Dollar-Liquidität
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