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Produzent von Platinmetallen mit neuen Prognosen für Platin und Palladium – Commerzbank

Die Preise für Platin und Palladium gerieten gestern unter Druck und gaben die Gewinne des Vortages wieder ab. Der Preisrückgang erfolgte deutlich früher als bei Gold und stand mit diesem sicherlich nicht in Zusammenhang. Zuvor war der Platinpreis wieder fast auf sein 11-Jahres-Hoch von Ende letzter Woche gestiegen. Die hohe Volatilität der letzten Tage könnte darauf hindeuten, dass das Ende der Rally nahe ist.

Russischer Produzent erwartet für dieses und nächstes Jahr einen ausgeglichenen Markt für Palladium

„Ein bedeutender Produzent von Nickel und Metallen der Platingruppe aus Russland hat neue Prognosen für Platin und Palladium veröffentlicht. Der Platinmarkt dürfte in diesem und im nächsten Jahr mehr oder weniger ausgeglichen sein, wenn man die Investitionsnachfrage ausklammert. Die Nachfrage nach Platin dürfte in diesem Jahr etwas zurückgehen, da mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage aus der Automobilindustrie gerechnet wird. Die erwarteten Zuwächse bei der Schmucknachfrage und der Nachfrage für andere industrielle Anwendungen werden dies nicht vollständig kompensieren können.“

„Unter Berücksichtigung der Investitionsnachfrage rechnet das Unternehmen für dieses Jahr mit einem Angebotsdefizit von 200.000 Unzen und für das nächste Jahr mit 300.000 Unzen. Damit ist das Unternehmen vorsichtiger als das Beratungsunternehmen Metals Focus, das im Mai eine Prognose für 2025 abgegeben hatte, wonach das Defizit auf dem Platinmarkt einschließlich der physischen Investitionsnachfrage (Barren und Coins) mehr als doppelt so hoch ausfallen würde.“

Der oben genannte russische Produzent rechnet auch für dieses und das nächste Jahr mit einem ausgeglichenen Markt für Palladium, wobei die Nachfrage aus der Automobilindustrie ebenfalls zurückgehen dürfte und die Investitionsnachfrage nach Palladium keine wesentliche Rolle spielen dürfte. Den starken Anstieg der Platinpreise seit Mitte Mai führt das Unternehmen auf höhere Importe aus China und den USA zurück. In China sei dafür die Schmuckindustrie verantwortlich, die Platin auf Kosten von Gold substituiert, während Investoren in den USA sich Sorgen über sektorale Zölle auf Metalle der Platingruppe machen.

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