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Ontarios Premier Ford stimmt zu, die Energieabgaben auf die USA auszusetzen, nachdem Lutnick den Handelsgesprächen zugestimmt hat

Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, stimmte zu, seine angekündigten Exportzölle auf in Ontario produzierte Elektrizität, die in die USA exportiert werden soll, auszusetzen, nachdem der US-Handelsminister Howard Lutnick einer Notfall-Handelsgesprächsrunde mit Kanada zugestimmt hatte.

Die Energieabgaben von Premierminister Ford wurden am Dienstagmorgen als direkte und sofortige Vergeltungsmaßnahme gegen US-Präsident Donald Trump angekündigt, der über einen Social-Media-Beitrag schwor, einen verdoppelten Zoll von 50 % auf alle kanadischen Stahl- und Aluminiumwaren, die in die USA importiert werden, bereits am Mittwoch zu erheben.

Die Social-Media-Proklamationen von Präsident Trump versetzten die Märkte in einen Abwärtstrend, und die Reaktion aus Kanada war schnell und unmittelbar. Die Beschwerden der Trump-Administration, die über eine Erklärung des Weißen Hauses übermittelt wurden, dass die Aussagen von Premierminister Ford "empörend und beleidigend" seien, fanden weitgehend kein Gehör, während das restliche Team von Trump sich bemüht, das Chaos zu beseitigen.

Zölle FAQs

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

 

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