Lagarde-Rede: Wir haben kein Wechselkursziel
| |Übersetzung überprüftZum OriginalChristine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärt die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen beim geldpolitischen Treffen im Februar unverändert zu lassen, und beantwortet Fragen der Presse.
Wichtige Zitate
"Die Entscheidung war einstimmig."
"Wir befinden uns in einer insgesamt ausgewogenen Situation in Bezug auf die Risiken."
"Wir haben kein Wechselkursziel."
"Wir haben anerkannt, dass der Devisenmarkt wichtig ist."
"Wir behalten den Devisenmarkt genau im Auge, wir haben heute über den Devisenmarkt diskutiert."
"Wir haben beobachtet, dass der Dollar messbar abgewertet hat, aber nicht in den letzten Tagen."
"Der Dollar hat seit letztem Sommer in einem bestimmten Bereich geschwankt."
"Die Auswirkungen des Wechselkurses sind in die Basisprognose einbezogen."
"Der aktuelle Bereich liegt sehr im Einklang mit dem Gesamtdurchschnitt, seit der Euro existiert."
EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.
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