Kanadischer Dollar gewinnt an Boden, während Zölle auf den US-Dollar drücken
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der kanadische Dollar erreichte zu Beginn der neuen Woche ein frisches Wochenhoch.
- Die Pläne von Präsident Trump, globale politische Bedenken neu zu entfachen, kommen bei den US-Dollar-Märkten schlecht an.
- Die neueste Meinungsumfrage der BoC hat die gedämpfte wirtschaftliche Perspektive gefestigt, die kanadischen CPI-Zahlen fielen gemischt aus.
Der kanadische Dollar (CAD) legte am Montag zu und erreichte die höchsten Gebote gegenüber dem US-Dollar (USD) seit fast einer Woche, während die globalen Märkte den Greenback unter Druck setzen angesichts der erneuerten Handelskriegsrhetorik von US-Präsident Donald Trump. Trump scheint es auf den Erwerb Grönlands abgesehen zu haben, aber der Widerstand der Europäischen Union und Grönlands selbst hat Trumps Pläne, sich selbst zum König anderer Länder zu ernennen, durcheinandergebracht und erneute Drohungen mit umfassenden pauschalen Zöllen auf US-Importe aus der EU ausgelöst, was eine zyklische Wiederholung von Trumps unberechenbarer Handelskriegsrhetorik bis 2025 darstellt.
Laut der neuesten Zusammenfassung der Geschäftserwartungen der Bank of Canada (BoC) sind kanadische Unternehmen hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten für den Rest des Jahres gedämpft, aber die Ängste vor einer weit verbreiteten Rezession haben stetig nachgelassen.
Tägliche Marktbewegungen: Kanadischer Dollar folgt dem breiteren FX-Markt nach oben, während der Greenback schwächelt
- US-Präsident Donald Trump drohte mit einem zusätzlichen Zoll von 10% auf alle Waren aus der Europäischen Union, der am 1. Februar beginnen und bis zum Sommer auf 25% steigen soll, wenn die EU nicht die gesamte Nation Grönland an die USA übergibt.
- Europäische Führer wiesen den Vorschlag, Grönland ohne triftigen Grund abzutreten, schnell zurück und äußerten ihre Bereitschaft, reziproke gezielte Zölle auf US-Waren zu erheben, was weiteren Unmut von Präsident Trump hervorrief.
- Die Geschäftserwartungsumfrage der BoC zeigte, dass die Geschäftsstimmung in Kanada chronisch gedämpft bleibt, sich jedoch von dem aggregierten Tiefpunkt, der Mitte 2025 erreicht wurde, erholt hat.
- Kanadische Unternehmen stellten fest, dass das allgemeine Umsatzwachstum im vergangenen Jahr schwach geblieben ist, was auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA und Kanada zurückzuführen ist. Das Umsatzwachstum wird jedoch für 2026 moderat ansteigen.
- Die kanadische Verbraucherpreisindex (CPI)-Inflation stieg im Dezember auf annualisierte 2,4%, obwohl sie im Monatsvergleich um 0,2% zurückging.
Preisprognose für den kanadischen Dollar
Trotz eines kurzfristigen Anstiegs aufgrund der Schwäche des Greenbacks bleibt der kanadische Dollar in einem wichtigen Staupunkt gefangen, wobei das USD/CAD-Paar zwischen dem 200-Tage- und dem 50-Tage-exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) gefangen ist. Die Preisbewegung bleibt in der Nähe der 1,3900-Marke eingeschränkt, aber überkaufte Bedingungen im Stochastischen Oszillator neigen die Gesamtchancen zugunsten eines weiteren bullischen Loonie-Moments.
USD/CAD Tages-Chart
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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