Japanischer Yen zieht sich vom Mehrmonatshoch gegenüber dem USD zurück, da Händler auf US-Inflationsdaten warten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/JPY steigt im asiatischen Handel am Donnerstag leicht an, obwohl das Aufwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint.
- Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed und die Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützen den USD im Vorfeld der US-Inflationsdaten.
- Eine stärkere Neubewertung in Richtung einer hawkischeren BoJ könnte den JPY weiterhin stützen und die Gewinne bei den Kassakursen begrenzen.
Das Währungspaar USD/JPY legt im asiatischen Handel am Donnerstag leicht zu und notiert knapp über der Mitte der 153,00er-Marke, während sich die Bären vor den US-Inflationszahlen vorsichtig zeigen. Die Kassakurse bleiben jedoch nahe einem Anfang dieser Woche erreichten Siebenmonatstief, da eine aggressive Neubewertung hin zu einer hawkischeren Bank of Japan (BoJ) den japanischen Yen (JPY) weiterhin stützt.
Tatsächlich scheinen Händler inzwischen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte (bps) durch die BoJ auf ihrer bevorstehenden geldpolitischen Sitzung am 17.–18. September vollständig eingepreist zu haben und messen einem weiteren Schritt im Dezember eine hohe Wahrscheinlichkeit bei. Die Erwartungen gewannen an Zugkraft, nachdem prominente hawkische BoJ-Mitglieder – Hajime Takata und Naoki Tamura – jüngst auf schnellere und flexiblere Zinserhöhungen drängten, um der steigenden Inflation entgegenzuwirken. Hinzu kommt, dass eine Kombination aus revidiertem Wirtschaftswachstum und kräftigen Lohnzuwächsen den Normalisierungspfad der Zentralbank untermauerte, den JPY stützte und das Währungspaar USD/JPY begrenzte.
Der US-Dollar (USD) erholt sich derweil leicht von einem am Mittwoch erreichten fast Drei-Wochen-Tief, da sich die Bären vor der Veröffentlichung des US-Erzeugerpreisindex (EPI/PPI), der später heute ansteht, vorsichtig zeigen. Darauf folgt am Freitag der US-Verbraucherpreisindex (VPI/CPI), der nach weiteren Hinweisen auf den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve (Fed) durchsucht wird. Unterdessen stützen Wetten darauf, dass die US-Notenbank die Kreditkosten noch in diesem Monat anheben wird, angesichts von Inflationsrisiken durch höhere Energiepreise sowie der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran den USD und das Währungspaar USD/JPY.
In den jüngsten Entwicklungen rund um die Nahost-Krise erklärte der Iran, er habe 10 Schiffe nahe der Straße von Hormus angegriffen, nachdem die USA mitgeteilt hatten, fünf iranische Öltanker im Golf von Oman und nahe der Insel Kharg versenkt zu haben. Der Iran feuerte zudem Raketen auf US-Streitkräfte auf dem Stützpunkt Al-Azraq in Jordanien ab. Unterdessen behauptete US-Präsident Donald Trump, der Krieg gegen den Iran werde unmittelbar nach den US-Zwischenwahlen im November enden. Dies begrenzt die eingepreiste geopolitische Risikoprämie und könnte USD-Bullen davon abhalten, aggressive Wetten abzuschließen, was wiederum das Währungspaar USD/JPY begrenzen könnte.
USD/JPY Tages-Chart
Technische Analyse
Das Währungspaar USD/JPY bleibt klar unter Abwärtsdruck, da es deutlich unter dem horizontalen Unterstützungsbruch bei 155,30-155,20 notiert. Auf der Unterseite würde eine Akzeptanz unter 153,00 als neuer Auslöser für bärische Händler gelten und den Weg für tiefere Verluste ebnen, da die Kassakurse nach einer stabileren Untergrenze suchen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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