Japanischer Yen steigt über 156,50, da Konflikt im Nahen Osten die Nachfrage nach sicheren Anlagen anheizt
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/JPY driftet am Donnerstag im asiatischen Handel auf etwa 156,85.
- Israel hat eine neue "Welle von Angriffen" im Iran begonnen, was die Befürchtungen eines prolongierten Krieges erhöht.
- Der US ISM EMI für den Dienstleistungssektor erreichte den höchsten Stand seit Juli 2022.
Das Paar USD/JPY handelt am Donnerstag während der asiatischen Handelsstunden im negativen Bereich nahe 156,85. Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten führt zu einer Nachfrage nach dem japanischen Yen (JPY) als sicherem Hafen gegenüber dem US-Dollar (USD). Der wöchentliche Bericht über die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA wird später am Donnerstag veröffentlicht.
Das Militär Israels gab bekannt, dass es eine neue "Welle von Angriffen" auf militärische Infrastruktur in Teheran begonnen hat. Zuvor hatte der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs erklärt, dass die USA beginnen werden, "progressiv tiefer" in den Iran vorzudringen. Die Befürchtungen eines prolongierten Konflikts im Nahen Osten könnten eine sichere Anlage wie das gelbe Metall stärken.
Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, sagte am Mittwoch, dass er die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten auf die inländische und ausländische Wirtschaft genau beobachten wird. In der Zwischenzeit sagte Finanzministerin Satsuki Katayama, dass sie die Marktentwicklungen genau verfolgt und bereit ist, verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, falls erforderlich.
Die wirtschaftliche Aktivität im US-Dienstleistungssektor gewann im Februar an Schwung, was den Greenback gegenüber dem JPY stärken könnte. Der US ISM EMI für den Dienstleistungssektor stieg im Februar auf 56,1, gegenüber 53,8 zuvor. Diese Zahl lag über den Schätzungen von 53,5.
(Diese Geschichte wurde am 5. März um 06:20 GMT korrigiert, da Japans Finanzministerin Satsuki Katayama falsch zugeordnet wurde.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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