Japanischer Yen kämpft nahe 161,50 angesichts angespannter US-Iran-Friedensgespräche
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der japanische Yen bleibt Anfang Montag in der Nähe von Zweijahrestiefs anfällig.
- Der US-Dollar erfährt aufgrund der erneuten Iran-Bedrohung eine Flucht in sichere Häfen.
- Alle Augen richten sich weiterhin auf die geopolitische Lage zwischen den USA und Iran sowie auf mögliche japanische Interventionen.
Der japanische Yen (JPY) sieht sich neuen Gegenwinden ausgesetzt und will seinen Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar (USD) zu Beginn der neuen Woche in Asien am Montag fortsetzen.
Der USD findet neue Nachfrage als sicherer Hafen, nachdem die angespannten Friedensgespräche zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran am Wochenende dazu führten, dass die iranischen Verhandlungsführer aus Protest gegen die Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump, erneut gegen den Iran vorzugehen, den Verhandlungstisch verließen.
Trump drohte, nachdem der Iran am Samstag die Schließung der Straße von Hormus angekündigt hatte, im Zuge der anhaltenden israelischen Feindseligkeiten im Libanon.
Trump sagte: „Der Iran muss sofort aufhören, seine hochbezahlten PROXYS im Libanon Ärger zu machen. Wenn nicht, werden wir den Iran wieder sehr hart treffen, genau wie letzte Woche, nur härter!!!“
Fox News berichtete, dass Trump in einem Interview noch weiter gegangen sei und iranischen Beamten gesagt habe, wenn sie die Straße schließen, „werdet ihr kein Land mehr haben“, und mit der Übernahme der Wasserstraße drohte.
Die erneute Flucht in sichere Häfen beim Greenback treibt das Paar USD/JPY zurück in Richtung des höchsten Niveaus seit Juli 2024, nahe 161,80, das letzte Woche erreicht wurde.
Der weitere Aufwärtstrend im Paar bleibt jedoch vom drohenden Risiko japanischer Devisenmarktinterventionen abhängig, die dem JPY eine Unterstützungsuntergrenze bieten könnten, insbesondere nach den jüngsten hawkischen Kommentaren der Bank of Japan (BoJ) und den Signalen aus dem Protokoll der April-Sitzung.
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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