Japanischer Yen erholt sich gegenüber dem US-Dollar, da Interventionsrisiken wieder aufkommen
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/JPY fällt am Mittwoch um 0,33% und gibt auf 159,65 nach, nachdem es den höchsten Stand seit Ende Juli erreicht hatte.
- Neue Spekulationen über koordinierte Interventionen der Vereinigten Staaten und Japans stützen den japanischen Yen.
- Die breite Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan begrenzt jedoch die Erholung der japanischen Währung.
USD/JPY gibt am Mittwoch nach und handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 159,65, was einem Tagesverlust von 0,33% entspricht. Das Paar gibt einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder ab, nachdem es im Tagesverlauf zuvor den höchsten Stand seit Ende Juli erreicht hatte, da neue Spekulationen über eine Devisenintervention den japanischen Yen (JPY) stützen.
Die japanische Währung profitiert insbesondere von Äußerungen der japanischen Finanzministerin Satsuki Katayama, die sagte, sie habe sich mit dem US-Finanzminister Scott Bessent getroffen, und beide hätten sich darauf geeinigt, dass geordnete Bewegungen des japanischen Yen für die Stabilität der globalen Märkte entscheidend seien. Die Äußerungen wecken erneut Erwartungen an mögliche koordinierte Maßnahmen der Vereinigten Staaten (US) und Japans, um eine weitere übermäßige Abwertung der japanischen Währung einzudämmen.
Erwartungen einer Straffung der Geldpolitik durch die Bank of Japan (BoJ) stützen den japanischen Yen ebenfalls. Die Märkte scheinen zunehmend davon überzeugt, dass die japanische Zentralbank auf ihrer Sitzung im September die Zinsen anheben könnte. Analysten von MUFG heben hervor, dass die Märkte inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 92% für eine Zinserhöhung in diesem Monat einpreisen.
Die weiterhin große Zinsdifferenz zwischen Japan und den Vereinigten Staaten begrenzt jedoch das Aufwertungspotenzial des japanischen Yen. Die Kreditkosten in Japan bleiben deutlich niedriger als in anderen großen Volkswirtschaften, wodurch Yen-finanzierte Carry Trades attraktiv bleiben und USD/JPY eine zugrunde liegende Unterstützung erhalten.
Unterdessen bleiben Sorgen über die öffentlichen Finanzen Japans ein negativer Faktor für die Währung. Der jüngste Anstieg der Renditen japanischer Staatsanleihen erhöht die Kosten für den Schuldendienst des Landes, während die Investitionspläne der Regierung die Sorgen über den fiskalischen Kurs Japans verstärken.
Auf US-Seite bleibt der US-Dollar (USD) durch Erwartungen an erhöhte Zinssätze in den Vereinigten Staaten und geopolitische Spannungen unterstützt. Die Märkte richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den am Freitag anstehenden Bericht zu den Nonfarm Payrolls (NFP), der neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) liefern und darüber entscheiden könnte, ob USD/JPY seinen Anstieg fortsetzen kann oder ob sich die Erholung des japanischen Yen ausweitet.
USD/JPY technische Analyse
Im Vier-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 159,69 und konsolidiert mit neutraler Tendenz zwischen der Unterstützung durch den einfachen 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) bei 159,33 und dem Widerstand des 200-Perioden-SMA bei 160,18. Das Paar hält sich über dem kürzeren 100-Perioden-SMA, was auf einen weiterhin konstruktiven zugrunde liegenden Ton hindeutet, bleibt jedoch durch den 200-Perioden-SMA und den nahegelegenen horizontalen Widerstand bei 160,39 gedeckelt, was die Aufwärtsdynamik begrenzt. Der Relative Strength Index (14) um 48 bewegt sich nahe der Mittellinie, was auf ein gedämpftes Momentum hindeutet und die Einschätzung einer Phase innerhalb einer Handelsspanne statt eines richtungsweisenden Ausbruchs untermauert.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 200-Perioden-SMA bei 160,18, gefolgt von der horizontalen Barriere bei 160,39, wobei sich bei einer Ausweitung der Gewinne durch Käufer eine stärkere Begrenzung bei 160,88 ergibt. Auf der Unterseite findet sich die unmittelbare Unterstützung beim 100-Perioden-SMA bei 159,33, mit weiteren Pufferzonen bei 158,57 und 158,00, vor tieferen strukturellen Unterstützungen bei 156,68 und 155,23, die ins Spiel kämen, falls die aktuelle Spanne einer breiteren Korrektur weicht.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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