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IWF-Direktorin Georgieva: Die Inflation bei US-Waren wurde durch Zölle etwas beeinflusst

Die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, sagte am Mittwoch, dass die US-Inflation bei Gütern durch Zölle etwas beeinflusst wurde.

Wichtige Zitate

Die US-Inflation bei Gütern wurde durch Zölle etwas beeinflusst.

Die Senkung des federal funds rate auf 3,25 % und 3,5 % ist mit der Rückkehr der US-Wirtschaft zur Vollbeschäftigung vereinbar.

Die öffentliche Verschuldung der USA auf einen sinkenden Pfad zu bringen, erfordert entschlossene Maßnahmen.

Wir teilen die Besorgnis der Trump-Administration über die wachsenden Handels- und Leistungsbilanzdefizite der Vereinigten Staaten.

Wir haben uns nicht zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs geäußert, einige von Trumps Zöllen aufzuheben.

Wir werden die Auswirkungen der Gerichtsentscheidung prüfen und in den vollständigen Artikel IV-Bericht der USA einfließen lassen.

Der durchschnittliche Zollsatz der USA liegt jetzt bei etwa 10 Prozent im Vergleich zu Schätzungen von bis zu 25 Prozent im April 2025.

Die Vereinigten Staaten bleiben attraktiv für Finanzströme aus anderen Ländern.

Die USA sind in der Lage, ihre Ausgaben zu finanzieren, aber die Defizite müssen im mittelfristigen Zeitraum gesenkt werden.

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.


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