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Inflationsdämpfer nur Schein? China-Daten verzerren Bild

Die Analysten Lin Li und Khang Sek Lee von MUFG stellen fest, dass die Abschwächung der chinesischen Verbraucherpreise (CPI) im Januar stark durch Basiseffekte rund um das chinesische Neujahr verzerrt wurde. Vor allem Nahrungsmittel und Dienstleistungen hätten die Gesamtinflation belastet. Die Deflation der Erzeugerpreise (PPI) habe sich hingegen verringert, gestützt durch höhere globale Metallpreise und eine robustere Nachfrage im Technologiesektor. Trotz der Maßnahmen gegen Überkapazitäten dürfte der Reflationstrend nach Einschätzung der Analysten nur schrittweise vorankommen. Die „moderat lockere“ Ausrichtung der chinesischen Notenbank (PBOC) sowie erwartete Lockerungsschritte könnten USD/CNY im Jahr 2026 leicht nach unten führen.

Basiseffekte überdecken zugrunde liegenden Reflationstrend

„Mit Blick über die Januar-Daten hinaus gehen wir davon aus, dass die Reflation trotz der laufenden Anti-Involutionskampagne wahrscheinlich allmählich verlaufen wird.“

„In China hat die PBOC einen klaren Lockerungskurs für 2026 bekräftigt und signalisiert, dass die Geldpolitik ‚moderat locker‘ bleiben wird. Chinas BIP-Wachstum verlangsamte sich im vierten Quartal auf 4,5 % gegenüber dem Vorjahr.“

„Weitere geldpolitische Lockerungen könnten im ersten Halbjahr 2026 erforderlich sein, um die Wirtschaft zu stützen und die Kreditnachfrage zu beleben.“

„In Asien werden Investoren bei der Sitzung der People’s Bank of China (PBOC) am 20. Februar auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen achten, um strukturellen Abschwächungen entgegenzuwirken.“

„Die PBOC hat zuletzt zugesagt, eine ‚moderat lockere‘ Politik zur Stützung der Binnennachfrage beizubehalten, was den Yuan am unteren Ende seiner Handelsspanne halten könnte.“

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