Inflations-Dämpfer für die Bank of England: Teuerung in Großbritannien bleibt unter Erwartungen
| |Übersetzung überprüftZum OriginalDer Analyst Sam Cartwright von der Société Générale weist darauf hin, dass die britische Verbraucherpreisinflation (CPI) im Mai auf Jahressicht bei 2,8 Prozent verharrte. Damit lag sie sowohl unter dem Bloomberg-Konsens als auch unter der Prognose der Bank of England aus dem geldpolitischen Bericht (MPR) vom April. Die Kerninflation stieg derweil leicht auf 2,6 Prozent.
Dienstleistungen und Kraftstoffe prägen Inflationsbild im Mai
„Die Verbraucherpreisinflation blieb im Mai bei 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Median der Bloomberg-Schätzungen sowie 0,5 Prozentpunkte unter der Prognose der Bank of England aus dem geldpolitischen Bericht vom April. Die Kerninflation stieg zugleich um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent im Jahresvergleich.“
„Der stärkere Preisauftrieb im Dienstleistungssektor wurde durch überraschend schwache Preisentwicklungen bei Nahrungsmitteln und Gütern ausgeglichen.“
„Die Inflation im Dienstleistungssektor erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent im Jahresvergleich und lag damit 0,2 Prozentpunkte unter der Schätzung der Bank of England aus dem April-MPR.“
„Innerhalb des Dienstleistungssektors sorgte ein positiver Basiseffekt, der auf eine Korrektur des britischen Statistikamts ONS bei der im vergangenen Jahr überschätzten Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer zurückgeht, für einen Anstieg der Dienstleistungsinflation um 0,25 Prozentpunkte.“
„Zudem lief die im Zusammenhang mit Ostern verzeichnete Schwäche bei den Flugpreisen im April aus und trug weitere 0,15 Prozentpunkte zur Dienstleistungsinflation bei. Die Seeschifffahrt steuerte knapp 0,1 Prozentpunkte bei.“
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