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Nachrichten

Indonesische Rupiah fällt - Nahost-Konflikt belastet die Währung

  • USD/IDR steigt, da die Indonesische Rupiah angesichts von Marktunsicherheiten im Nahen Osten und dem Waffenstillstand zwischen den USA und Iran an Vorsicht verliert.
  • Händler warten am Mittwoch auf wichtige indonesische Daten, darunter den EMI des verarbeitenden Gewerbes, die Handelsbilanz und die Verbraucherinflationszahlen.
  • Der US-Dollar hält sich stabil, da sensible Händler die Entwicklungen im Nahen Osten kontinuierlich neu bewerten.

USD/IDR gewinnt nach zwei Verlusttagen an Boden und handelt während der asiatischen Handelszeiten am Montag um 17.900. Das Paar wertet auf, da die Indonesische Rupiah (IDR) aufgrund von Marktvorsicht unter Druck steht, was auf die Unsicherheit im Nahen Osten nach den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und Iran sowie deren vorübergehenden Waffenstillstand zurückgeführt werden kann.

Händler richten ihren Blick auf wichtige indonesische Wirtschaftsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden, darunter der Einkaufsmanager-Index (EMI) des verarbeitenden Gewerbes, die Handelsbilanz und die Inflation. Die Inflationsdaten für Juni werden mit Spannung erwartet, nachdem die Gesamtinflation im Mai 3,08 % erreichte und sich damit der Obergrenze des Zielkorridors von Bank Indonesia (BI) von 1,5 %–3,5 % aufgrund steigender Lebensmittel- und Energiekosten näherte.

Unterdessen steht die Anlegerstimmung unter Druck aufgrund von Bedenken hinsichtlich Governance und Transparenz, nachdem neue Gesetzgebungen eine umfassende rechtliche Immunität für den Kauf von Anleihen gewährt haben, die vom staatlichen Investmentfonds Danantara ausgegeben wurden.

Der US-Dollar (USD) hält sich stabil, da Händler äußerst sensibel auf aktuelle Nachrichten aus dem Nahen Osten reagieren und die Stabilität der Region sowie deren breitere Auswirkungen auf das globale Risikosentiment kontinuierlich neu bewerten. Die Spannungen begannen am Donnerstag, als ein unbekanntes Projektil ein Frachtschiff traf, woraufhin beide Nationen sich gegenseitig beschuldigten, den ursprünglich am 17. Juni vereinbarten vorläufigen Waffenstillstand verletzt zu haben.

Washington und Teheran einigten sich jedoch auf einen vorübergehenden Waffenstillstand vor wichtigen Friedensgesprächen in Doha, um ein formelles Ende der Feindseligkeiten zu verhandeln, was die geopolitischen Ängste, die die globalen Märkte kurzzeitig verunsichert hatten, beruhigte.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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