Indische Rupie setzt Aufwärtstrend angesichts steigender Ölpreise fort
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Die Indische Rupie fällt auf ein über sechs Wochen tiefes Niveau von rund 95,95 gegenüber dem US-Dollar aufgrund mehrfacher Gegenwinde.
- Steigende Ölpreise könnten die Indische Rupie auf ein Allzeittief von rund 97,10 gegenüber dem US-Dollar drücken.
- Anleger warten auf die VPI-Daten Indiens und der USA für Juni.
Die Indische Rupie (INR) wird am Montag gegenüber dem US-Dollar (USD) deutlich schwächer gehandelt. Der USD/INR steigt auf ein über sechs Wochen hohes Niveau von rund 95,95, da erneute Feindseligkeiten im Nahen Osten die Ölpreise gestärkt haben.
Im Nachmittags-Handel Indiens steigt der MCX-Rohölkontrakt mit Fälligkeit am 20. Juli um 2,4 % auf nahe Rs. 6.980.
Währungen von Volkswirtschaften wie Indien, die stark auf Ölimporte zur Deckung ihres Energiebedarfs angewiesen sind, tendieren dazu, sich in einem Umfeld hoher Ölpreise schlechter zu entwickeln.
USA schlagen in den letzten drei Tagen über 300 iranische Ziele
Früher am Tag berichtete das US-Zentralkommando (CENTCOM), dass die Streitkräfte bereits in drei Nächten mehr als 300 iranische Ziele getroffen hätten, darunter allein am Samstag 140, so Reuters. Die iranischen Medien bestätigten zudem mehrere Explosionen in der Nähe von Sirik, westlich von Bandar Abbas, Qeshm und Jask. Die US-Streitkräfte erklärten, die Angriffe hätten das Ziel, Irans Fähigkeit zu lähmen, zivile Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, einem kritischen Engpass für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung.
Im Zuge der erneuten Aggressionen zwischen den USA und Iran hat die Attraktivität von sicheren Häfen zugenommen.
Als Teil der Vergeltung kündigte Iran am Wochenende an, die Straße von Hormus „bis auf Weiteres“ zu schließen.
Indische und US-Inflationsdaten erwartet
Auf der heimischen Front werden die Anleger die Verbraucherpreisindex-Daten (VPI) sowohl aus Indien als auch aus den USA genau beobachten. Der Einzelhandels-VPI Indiens soll um 16:00 Uhr IST (10:30 GMT) veröffentlicht werden. Für den Einzelhandels-VPI Indiens wird ein Anstieg auf 4,3 % im Jahresvergleich (YoY) erwartet, nach 3,93 % im Mai. Anzeichen steigender Inflationsdrucke würden die Erwartungen an Zinserhöhungen durch die Reserve Bank of India (RBI) anheizen.
Die US-Inflationsdaten sollen am Dienstag veröffentlicht werden. Der Kern-VPI der USA – der volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt – wird voraussichtlich mit einer stabilen Rate von 2,9 % YoY steigen.
Neben den US-VPI-Daten werden die Anleger auch die Aussagen von Federal Reserve (Fed)-Chef Kevin Warsh bei seiner zweitägigen Anhörung vor dem Finanzkomitee verfolgen, die am Dienstag beginnt.
Ausländische institutionelle Investoren investierten am Freitag erheblich
Ausländische institutionelle Investoren (FIIs) blieben am Freitag Netto-Käufer am indischen Aktienmarkt und investierten einen erheblichen Betrag von Rs. 2.603,72 Crore. Dies ist der höchste Tageskauf seit dem 19. Juni.
Das Interesse ausländischer Investoren am indischen Aktienmarkt scheint sich in den letzten Wochen mit dem Beginn der Berichtssaison für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026-27 zu verbessern. Bisher waren ausländische Investoren im Juli in fünf von acht Handelssitzungen Netto-Käufer.
Analysten von Goldman Sachs sehen reichlich Spielraum für ausländische Kapitalzuflüsse nach Indien und stellen klar, dass sich der Ausblick Indiens in den letzten Wochen angesichts niedrigerer Rohstoffpreise, einer stabilen Währung, resilientem inländischem Wachstum und gesunden Gewinnerwartungen verbessert hat. Die Investmentbank erwartet, dass vernünftig bewertete Segmente wie Large Caps und Banken am meisten profitieren werden, wenn sich die ausländischen Kapitalabflüsse umkehren.
Technische Analyse: USD/INR bleibt fest über dem 20-Tage-EMA
USD/INR handelt höher bei rund 95,95 und behält eine konstruktive kurzfristige Tendenz bei, da es deutlich über dem 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 95,18 bleibt. Das Paar hält zudem den Ausbruch aus der Formation des absteigenden Dreiecks.
Der Relative Strength Index (RSI) bei 58,05 tendiert zu bullischem Momentum, ohne jedoch überkaufte Bedingungen anzuzeigen, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA bei etwa 95,18 gesehen, was mit dem kurzfristigen Aufwärtstrend übereinstimmt und Kaufinteresse bei Rücksetzern anziehen könnte. Ein tieferer Rücksetzer würde die frühere Bruchzone des Abwärtstrends um 94,50 freilegen, gefolgt von der ansteigenden Trendlinienregion zwischen etwa 94,12 und 94,06, wobei ein Verlust dieses Bereichs den aktuellen bullischen Ton untergraben und den Weg für eine ausgeprägtere Korrektur öffnen würde.
Auf der Oberseite würde das Paar versuchen, das Allzeithoch bei rund 97,10 erneut anzulaufen, falls es gelingt, das Hoch vom 9. Juli bei 95,96 zu durchbrechen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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