Goldpreis-Prognose: XAU/USD fällt unter 4.700 USD, da Händler Gewinne mitnehmen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der Goldpreis steht am Freitagmorgen in der frühen asiatischen Sitzung unter Verkaufsdruck in der Nähe von 4.680 USD und liegt damit 2,70 % im Minus.
- Händler sichern sich Gewinne angesichts der allgemeinen Marktschwäche, was den Goldpreis belastet.
- Potenzielle diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman tragen zur Abwärtsbewegung der Edelmetalle bei.
Der Goldpreis (XAU/USD) fällt am Freitag in der frühen asiatischen Sitzung auf etwa 4.680 USD. Das Edelmetall setzt den Rückgang fort, da Händler Verluste aus Aktienpositionen ausgleichen und ihre Positionen anpassen. Die vorläufige Lesung des Michigan Consumer Sentiment Index Berichts für Februar wird später am Freitag veröffentlicht.
Die Chicago Mercantile Exchange Group (CME), der weltweit führende Derivatemarkt, hat die anfänglichen Marginanforderungen für Gold- und Silber-Futures-Kontrakte erneut erhöht, wodurch der Betrag an Sicherheiten, den Händler hinterlegen müssen, um Positionen zu eröffnen und aufrechtzuerhalten, gestiegen ist. Darüber hinaus haben fallende Technologiewerte einige Händler gezwungen, Goldpositionen zu liquidieren, um die Marginanforderungen zu erfüllen, was zusätzlichen Verkaufsdruck auf das gelbe Metall ausübt.
Die Entspannung der geopolitischen Spannungen untergräbt ebenfalls die Nachfrage nach sicheren Häfen für Edelmetalle. Iranische und US-Beamte bestätigten, dass die beiden Seiten am Freitag in Oman Gespräche führen werden. Marktteilnehmer werden die geopolitischen Entwicklungen rund um die Verhandlungen genau beobachten.
Andererseits könnten erneute Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) den US-Dollar (USD) nach unten ziehen und etwas Unterstützung für die auf USD lautenden Rohstoffpreise bieten. Der US-Präsident sagte am Donnerstag, dass er Kevin Warsh als seinen Kandidaten für die Leitung der US-Notenbank abgelehnt hätte, wenn Warsh den Wunsch geäußert hätte, die Zinsen zu erhöhen.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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