GBP/JPY Kursprognose: Konsolidiert, da Interventionssorgen die Aufwärtsbewegung begrenzen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der GBP/JPY konsolidiert unter 215,61, da das Interventionsrisiko die Aufwärtsbewegung begrenzt.
- Der RSI spricht für eine Aufwärtsbewegung, aber die sich ändernde Steigung signalisiert Unsicherheit bei den Händlern.
- Ein Durchbruch unter den SMA-Zusammenfluss öffnet den Weg zu den Unterstützungen bei 214,00 und 212,93.
Das Pfund Sterling beendete die Sitzung am Donnerstag nahezu unverändert bei rund 214,70, da die Marktstimmung schwankte, sich aber letztlich verbesserte, nachdem US-Präsident Donald Trump Angriffe absagte und auf einen möglichen Deal hinwies. Der GBP/JPY legte um fast 0,04 % zu.
GBP/JPY Kursprognose: Technischer Ausblick
Die Kursentwicklung deutet darauf hin, dass das Währungspaar konsolidiert, da Händler es vermeiden, den GBP/JPY angesichts der Befürchtung einer möglichen Intervention der japanischen Behörden im USD/JPY weiter nach oben zu treiben. Sollten diese entscheiden, dass der Yen zu schwach ist und intervenieren, würde dies Wellen schlagen, da die japanische Währung gegenüber den meisten G8-Währungen aufwerten würde.
Daher steigt der GBP/JPY zwar allmählich, bleibt jedoch unfähig, das jüngste Zyklushöchst vom 5. Juni bei 215,61 zu überwinden. Das Momentum, gemessen am Relative Strength Index (RSI), spricht für weitere Kursgewinne, hat sich jedoch leicht verändert, was auf Unsicherheit hindeutet.
Wenn der GBP/JPY das Hoch vom 10. Juni bei 215,24 überwindet, wäre das nächste Ziel das Hoch vom 5. Juni bei 215,61, gefolgt vom Jahreshoch (YTD) bei 216,60.
Auf der Unterseite öffnet ein Fall unter den Zusammenfluss der 20- und 50-Tage Simple Moving Averages (SMAs) im Bereich von etwa 214,23-214,10 den Weg in Richtung 214,00. Unterhalb dieses Niveaus liegt das Swing-Tief vom 8. Juni bei 212,93, gefolgt vom 100-Tage-SMA bei 212,67.
GBP/JPY Kurschart – Tages-Chart
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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