Euro vor dem nächsten Sprung? Diese Marke wird jetzt entscheidend
| |Übersetzung überprüftZum OriginalDie Scotiabank weist darauf hin, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht nachgibt, nachdem er zuvor den höchsten Stand seit Mitte Juni erreicht hatte. Die fundamentalen Rahmenbedingungen bleiben jedoch unterstützend, während sich die Renditedifferenzen zugunsten der Gemeinschaftswährung entwickeln. Der EUR/USD-Kurs hat sich inzwischen weitgehend dem von der Bank auf Basis des Renditeabstands zweijähriger deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen berechneten fairen Wert angenähert. Für weitere Kursgewinne dürfte es nun eine Verschiebung der relativen Zinserwartungen an die Zentralbanken oder eine bessere Marktstimmung brauchen. Kurzfristig sieht die Bank den EUR/USD in einer Spanne zwischen 1,1500 und 1,1600.
Euro nähert sich fairem Wert auf Basis der Renditedifferenz
"Der Euro startet am Donnerstag mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem US-Dollar in die nordamerikanische Sitzung und zeigt sich defensiv, nachdem er über Nacht auf ein neues lokales Hoch und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni gestiegen war."
"Die fundamentalen Rahmenbedingungen bleiben unterstützend, und die jüngste Erholung des Euro verlief weitgehend parallel zur Trendwende bei den Renditedifferenzen. Der EUR/USD-Kassakurs hat die Lücke zu unserer Schätzung des fairen Werts, die ausschließlich auf dem Renditeabstand zweijähriger deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen basiert, inzwischen weitgehend geschlossen. Dieser faire Wert liegt derzeit bei 1,1538."
"Weitere Kursgewinne dürften eine zusätzliche Verschiebung der Aussichten für die relative Geldpolitik der Zentralbanken oder eine Verbesserung der Marktstimmung erfordern. Die Risk Reversals zeigen weiterhin eine Prämie für die Absicherung gegen eine Schwäche des Euro."
"Auf der Konjunkturseite enttäuschten die weniger bedeutenden Einzelhandelsumsätze der Eurozone für Juni leicht. Dem standen jedoch stärkere deutsche Auftragseingänge in der Industrie gegenüber. Keine der beiden Veröffentlichungen scheint den Kassakurs nennenswert beeinflusst zu haben."
"Das technische Bild ist bullisch. Die jüngste Erholung des RSI ist von Bedeutung, da der Indikator mit einem Anstieg in den niedrigen 60er-Bereich in bullisches Terrain vorgedrungen ist. Die Kursgewinne haben den EUR/USD auf ein neues Mehrwochenhoch und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni geführt. Wir weisen jedoch weiterhin auf den hartnäckigen kurzfristigen Widerstand im Bereich von 1,1550 hin. Kurzfristig rechnen wir mit einer Handelsspanne zwischen 1,1500 und 1,1600."
Die Informationen auf diesen Seiten enthalten zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Ungewissheiten in sich bergen. Die auf dieser Seite beschriebenen Märkte und Instrumente dienen nur zu Informationszwecken und sollen keinesfalls als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dieser Vermögenswerte verstanden werden. Sie sollten Ihre eigenen gründlichen Recherchen anstellen, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen. FXStreet garantiert in keiner Weise, dass diese Informationen frei von Fehlern, Irrtümern oder wesentlichen Falschaussagen sind. FXStreet garantiert auch nicht, dass diese Informationen zeitnah zur Verfügung stehen. Investitionen in offene Märkte sind mit einem großen Risiko verbunden, einschließlich des Verlusts Ihrer gesamten Investition oder eines Teils davon, sowie mit psychischen Belastungen. Alle Risiken, Verluste und Kosten, die mit einer Investition verbunden sind, einschließlich des vollständigen Verlusts des Kapitals, liegen in Ihrer Verantwortung. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen sind die der Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die offizielle Linie oder Position von FXStreet oder seinen Werbekunden wider.