EUR/JPY stabil bleibt inmitten politischer Unsicherheit, EZB-Entscheidung im Fokus
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- EUR/JPY handelt am Montag bei etwa 183,50 und bleibt damit nahezu unverändert.
- Der JPY bleibt angesichts enttäuschender Inflationsdaten und politischer Unsicherheiten im Inland fragil.
- Investoren warten auf die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) später in dieser Woche.
EUR/JPY handelt am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 183,50 und bleibt damit nahezu unverändert, vor dem Hintergrund anhaltender Schwäche des japanischen Yen (JPY) und einem vorsichtigen Ton gegenüber dem Euro (EUR) vor den geldpolitischen Ankündigungen der Europäischen Zentralbank (EZB).
Der japanische Yen steht unter Druck nach der Veröffentlichung schwächer als erwarteter Inflationsindikatoren in Tokio. Der Verbraucherpreisindex (VPI) verlangsamte sich deutlich und deutet auf nachlassende zugrunde liegende Inflationsdruck hin, was die Dringlichkeit für die Bank of Japan (BoJ) verringert, die Zinsen in naher Zukunft erneut zu erhöhen. Diese Zahlen verstärken die Ansicht, dass die japanische Zentralbank nach ihrer jüngsten Normalisierung der Politik eine vorsichtige Haltung einnehmen wird, wobei die Märkte nun die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung in Richtung Frühling verschieben.
Politische Faktoren tragen ebenfalls zur Fragilität des japanischen Yen bei. Expansive wirtschaftliche Vorschläge von Premierministerin Sanae Takaichi, kombiniert mit der Unsicherheit rund um die für Sonntag angesetzte Neuwahl, haben Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Nachhaltigkeit Japans neu entfacht. Investoren befürchten, dass eine stärkere parlamentarische Unterstützung den Weg für weitere Steuersenkungen und zusätzliche Konjunkturmaßnahmen ebnen könnte, was die fiskalische Glaubwürdigkeit des Landes belastet.
In diesem Umfeld wird der Abwärtsdruck auf den JPY teilweise durch die Angst vor offiziellen Interventionen begrenzt. Gerüchte über ungewöhnliche Wechselkursüberprüfungen sowie wiederholte Warnungen des Finanzministeriums schüren weiterhin Vorsicht unter den Verkäufern des japanischen Yen und helfen, das Tempo der Abwertung vorerst einzuschränken. Darüber hinaus stützen globale geopolitische und Handelsrisiken weiterhin die latente Nachfrage nach sicheren Anlagen, die letztendlich der japanischen Währung Unterstützung bieten könnten.
Auf europäischer Seite richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die am Donnerstag ansteht, wobei die Märkte allgemein erwarten, dass die Zinssätze unverändert bleiben. Bei ihrer vorherigen Sitzung ließ die Zentralbank die Kreditkosten zum vierten Mal in Folge stabil und hielt den Einlagenzins bei 2 %, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte bei 2,15 % und den Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 2,4 %. Der Rat bekräftigte sein Engagement, sicherzustellen, dass die Inflation mittelfristig bei seinem Ziel von 2 % stabilisiert wird, und betonte, dass die Zinssatzentscheidungen weiterhin von Sitzung zu Sitzung getroffen werden.
Die neuesten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone bieten ein leicht ermutigendes Signal. Der Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe der Hamburg Commercial Bank (HCOB) für die Eurozone stieg im Januar auf 49,5 von zuvor 49,4 und lag damit über den Erwartungen, bleibt jedoch im Kontraktionsbereich. Der PMI für Deutschland wurde von einer vorläufigen Schätzung von 48,7 auf 49,1 nach oben korrigiert. Diese Zahlen bieten dem Euro bescheidene Unterstützung, obwohl sie weiterhin unzureichend sind, um eine klare Erholung der industriellen Aktivität zu signalisieren.
Euro - heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.59% | 0.24% | 0.61% | 0.59% | 0.29% | 0.42% | 1.01% | |
| EUR | -0.59% | -0.35% | 0.00% | 0.00% | -0.31% | -0.17% | 0.42% | |
| GBP | -0.24% | 0.35% | 0.34% | 0.36% | 0.05% | 0.18% | 0.77% | |
| JPY | -0.61% | 0.00% | -0.34% | 0.00% | -0.31% | -0.17% | 0.41% | |
| CAD | -0.59% | -0.01% | -0.36% | 0.00% | -0.31% | -0.17% | 0.41% | |
| AUD | -0.29% | 0.31% | -0.05% | 0.31% | 0.31% | 0.13% | 0.72% | |
| NZD | -0.42% | 0.17% | -0.18% | 0.17% | 0.17% | -0.13% | 0.59% | |
| CHF | -1.01% | -0.42% | -0.77% | -0.41% | -0.41% | -0.72% | -0.59% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
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