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Nachrichten

EUR/JPY hält sich über 185,00 – Aufwärtstrend bleibt intakt

  • EUR/JPY gewinnt in der frühen europäischen Sitzung am Dienstag um 185,20 an Stärke. 
  • Die Unsicherheit über den wahrscheinlichen Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung durch die BoJ belastet den japanischen Yen. 
  • Das Währungspaar hält die konstruktive Aussicht über dem wichtigen 100-Tage-EMA, mit einem bullischen RSI-Indikator. 
  • Die erste Unterstützungsebene, die es zu beobachten gilt, liegt bei 183,77. 

Das Währungspaar EUR/JPY bleibt am Dienstag während der frühen europäischen Sitzung zum dritten Mal in Folge im positiven Bereich nahe 185,20. Der japanische Yen (JPY) zeigt sich gegenüber dem Euro (EUR) schwächer, angesichts der politischen Unsicherheit in Japan nach einem Bericht, dass Japans Premierministerin Sanae Takaichi möglicherweise eine vorgezogene Parlamentswahl in der ersten Februarhälfte ansetzen könnte. 

Darüber hinaus könnte das Fehlen klarer Hinweise auf den Zeitpunkt zukünftiger Zinserhöhungen durch die Bank of Japan (BoJ) den JPY untergraben und als Rückenwind für das Währungspaar wirken. Die Märkte betrachten den Ansatz der BoJ zur Beendigung ihrer ultralockeren Geldpolitik als sehr vorsichtig und langsam. 

Allerdings könnte eine verbale Intervention von japanischen Behörden den Abwärtstrend des JPY kurzfristig begrenzen. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama äußerte am Dienstag, dass sie sich zusammen mit US-Finanzminister Scott Bessent über den einseitigen Rückgang des JPY besorgt sei und fügte hinzu, dass die Toleranz für Schwäche begrenzt sei.

Technische Analyse:

Im Tageschart hält sich EUR/JPY gut über dem steigenden 100-Tage-EMA bei 178,68 und bewahrt den mittelfristigen Aufwärtstrend. Die positive Steigung des Durchschnitts unterstützt die Fortsetzung des Trends. Der RSI bei 66,82 steigt und bestätigt ein starkes bullisches Momentum ohne überkaufte Bedingungen. Der Spot hat sich über das obere Bollinger-Band bei 185,15 geschoben, was auf eine gedehnte Aufwärtsbewegung hinweist. Die Bänder haben sich in den letzten Sitzungen verengt, was auf eine reduzierte Volatilität hinweist und einen Ausbruch oder eine Mittelwertumkehr vorwegnehmen könnte.

Wenn das Momentum nachlässt, liegt die erste Unterstützung in Übereinstimmung mit dem mittleren Bollinger-Band bei 183,77, wobei das untere Band bei 182,40 als nächste Pufferzone dient. Ein Anstieg über 70 beim RSI würde die Bedingungen in den überkauften Bereich kippen und könnte einen Rücksetzer in Richtung des Mittelwerts auslösen. Der Abstand zum 100-Tage-EMA bietet einen tieferen Boden für den Trend, falls eine Korrektur eintritt. Eine anhaltende Akzeptanz über dem Envelope würde den oberen Weg offen halten und die Kontrolle der Käufer aufrechterhalten.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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