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Nachrichten

EUR/JPY unter Druck – Rückgang in Richtung 185,00 möglich

  • EUR/JPY bewegt sich am Dienstag in der frühen europäischen Sitzung auf etwa 185,00 nach unten. 
  • Takaichis regierende LDP sicherte sich einen umfassenden Sieg bei den Wahlen am Sonntag, was den japanischen Yen stärkt. 
  • Das Währungspaar behält die positive Sichtweise, aber eine Konsolidierung kann kurzfristig mit neutralem RSI-Momentum nicht ausgeschlossen werden. 
  • Die erste Aufwärtsbarriere liegt bei 186,28; die anfängliche Unterstützung wird bei 184,37 gesehen. 

Das EUR/JPY-Paar handelt am Dienstag in der frühen europäischen Sitzung im negativen Bereich um 185,00. Der japanische Yen (JPY) gewinnt an Stärke gegenüber dem Euro (EUR), nachdem Premierministerin Sanae Takaichi bei den vorgezogenen Wahlen in Japan am Sonntag einen überwältigenden Sieg errungen hat.

Takaichi hat die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) zu einem historischen Erdrutschsieg geführt. Die LDP gewann 316 der 465 Sitze im Unterhaus Japans, das erste Mal, dass eine Einzelpartei seit dem Zweiten Weltkrieg zwei Drittel der Kammer gesichert hat.

Dennoch erwarten Analysten, dass der JPY langfristig schwächer wird, da bald der Fokus auf Takaichis fiskalischen Politiken liegen wird. Takaichis Versprechen, die Gespräche über die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zu beschleunigen, wirft Bedenken auf, wie Japan ihre Pläne zur Erhöhung der Verteidigungs- und anderen Ausgaben finanzieren wird. Dies könnte wiederum den JPY untergraben und als Rückenwind für das Währungspaar wirken. 

Die japanische Regierung wird voraussichtlich bereits am 25. Februar ihren Vorschlag für einen Kandidaten einreichen. Der Kandidat muss sowohl vom Unterhaus als auch vom Oberhaus des Nationalen Parlaments genehmigt werden. Japans Finanzminister erklärte, dass die Regierung plant, den Haushalt und die Steuerreform für das nächste Jahr so schnell wie möglich zu verabschieden.

Technische Analyse:

Im Tageschart hält sich EUR/JPY komfortabel über dem 100-Tage-EMA bei 180,62 und bewahrt eine feste bullische Tendenz, da der Durchschnitt weiterhin ansteigt. Der Preis befindet sich in der oberen Hälfte des Bollinger-Bandes, wobei die Bänder eine milde Kontraktion zeigen, die auf eine reduzierte Volatilität hinweist. Der RSI bei 54 (neutral) signalisiert ein stabiles Momentum. Ein nachhaltiger Schlusskurs über dem oberen Band bei 186,28 könnte die Gewinne ausweiten, während ein Bruch unter das mittlere Band nahe 184,37 die Unterstützung am unteren Band um 182,46 freilegen würde.

Der 100-Tage-EMA steigt weiterhin unter dem Preis, und Rücksetzer in Richtung dieses Durchschnitts würden auf Käufer treffen. Die Bollinger-Bänder haben sich nach vorheriger Expansion moderat abgeflacht, was eine Konsolidierung innerhalb des Bandes begünstigt. Der RSI um 54 bleibt neutral und lässt Raum für eine Fortsetzung des Trends nach einer Pause.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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