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EUR/JPY fällt bei fragiler Risikostimmung, deutsche Inflation im Fokus

  • Der EUR/JPY-Wechselkurs fällt am Dienstag leicht, da die Risikostimmung an den Finanzmärkten vorsichtig ist.
  • Die Anleger sind aufgrund der unklaren Zeitplanung für die nächste Zinserhöhung in Japan vorsichtig.
  • Die heute später aus Deutschland erwarteten Inflationsdaten könnten die kurzfristige Richtung des Euro beeinflussen.

EUR/JPY handelt am Dienstag zum Zeitpunkt der Erstellung bei 183,10, was einem Rückgang von 0,10% im Tagesverlauf entspricht, da der Euro (EUR) gegenüber dem japanischen Yen (JPY) in einem Umfeld, das von einer allgemein fragilen Marktsentiment geprägt ist, moderat schwächer wird. Währungshändler sind hin- und hergerissen zwischen der anhaltenden Unsicherheit über die japanische Geldpolitik und relativ unterstützenden Bedingungen für die Gemeinschaftswährung.

Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, betonte am Montag, dass die Zentralbank die Zinssätze weiter erhöhen wird, wenn sich die wirtschaftlichen und preislichen Entwicklungen im Einklang mit ihren Prognosen entwickeln, was auf die Fortsetzung eines nachhaltigen Inflationszyklus hinweist. Die meisten Analysten glauben jedoch, dass die nächste Zinserhöhung wahrscheinlich nicht vor Mitte des Jahres erfolgen wird, sobald die Frühjahrs-Shunto-Lohnverhandlungen ein solides Lohnwachstum bestätigen. Diese Unsicherheit schränkt weiterhin die Fähigkeit des japanischen Yens ein, eine bedeutende Erholung zu zeigen.

Auf europäischer Seite wird der Euro durch die heute früher veröffentlichten makroökonomischen Indikatoren belastet. Der HCOB-Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex (EMI) der Eurozone wurde für Dezember leicht nach unten auf 52,4 revidiert, was auf eine moderate Verlangsamung des Dienstleistungsaktivitätsmomentums hinweist, während der HCOB-Gesamt-EMI für Dezember ebenfalls von einer ersten Schätzung von 51,9 auf 51,5 nach unten revidiert wurde, was die Anzeichen für eine insgesamt schwächere Aktivität im gesamten Block verstärkt.

Die Märkte warten auf die Veröffentlichung des vorläufigen harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland im Dezember. Ein stärkerer Inflationswert, bei dem ein Anstieg des HVPI um 0,4% im Monatsvergleich erwartet wird, könnte dem Euro kurzfristig Unterstützung bieten.

Das globale geopolitische Umfeld bleibt ebenfalls ein Schlüsselfaktor für die Währungsmärkte. Die steigenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine belasten weiterhin die Stimmung rund um den Euro, da die Eurozone stark von russischen Energieimporten abhängig ist. Gleichzeitig hat die jüngste Eskalation in Lateinamerika, nach einer großangelegten US-Militäroperation gegen Venezuela, zur allgemeinen geopolitischen Unsicherheit beigetragen, die den japanischen Yen unterstützt, der als sichere Anlage angesehen wird.

Euro - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.09% 0.06% 0.02% 0.00% -0.03% -0.01% 0.16%
EUR -0.09% -0.03% -0.09% -0.08% -0.09% -0.07% 0.07%
GBP -0.06% 0.03% -0.06% -0.06% -0.09% -0.07% 0.10%
JPY -0.02% 0.09% 0.06% 0.00% -0.03% -0.02% 0.16%
CAD -0.00% 0.08% 0.06% -0.00% -0.03% -0.02% 0.16%
AUD 0.03% 0.09% 0.09% 0.03% 0.03% 0.02% 0.19%
NZD 0.00% 0.07% 0.07% 0.02% 0.02% -0.02% 0.17%
CHF -0.16% -0.07% -0.10% -0.16% -0.16% -0.19% -0.17%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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