EUR/GBP setzt Seitwärtshandel über 0,8600 fort
|- Der EUR/GBP bleibt in einer Range gefangen.
- Mangels Nachrichten von der Brexit-Front und der gingen Handelsaktivität aufgrund des Ostermontags bewegt sich das britische Pfund kaum.
- Die britische Premierministerin Theresa May schloss eine Umbesetzung des Kabinetts aus.
Die Performance des britischen Pfunds zum Auftakt in die neue Handelswoche sowie die freundliche Stimmung rund um die Gemeinschaftswährung sorgen dafür, dass sich die Konsolidierung im EUR/GBP auch am Montag weiter fortsetzt.
EUR/GBP fokussiert auf Risikotrends, Brexit
Das europäische Cross steigt zu Beginn der Woche zum zweiten Mal in Folge, inmitten der allgemeinen geringen Volatilität und des Fehlens signifikanter Schlagzeilen von der Brexit-Front.
In den jüngsten Meldungen aus Großbritannien heißt es, dass Theresa May auf eine Kabinettsumbildung nach der Verlängerung von Artikel 50 verzichtet.
Auf der anderen Seite erholt sich der EUR nach dem Ausverkauf in der vergangenen Woche aufgrund schlechter Zahlen von den PMIs aus der verarbeitenden Industrie für den laufenden Monat.
Im Fokus in dieser Woche stehen die Zahlen zum deutschen ifo-Geschäftsklimaindex, während der Wirtschaftskalender in Großbritannien leer ist.
Spekulanten sind zum ersten Mal seit Juni 2018 wieder Netto-Long beim Pfund Sterling. Grund dafür sind die Hoffnungen der Anleger auf einen geordneten Brexit. Schließlich haben die EU und Großbritannien zuletzt einer weiteren Verlängerung der Zwei-Jahres-Frist nach Artikel 50 Absatz 3 des EU-Vertrags bis zum 31. Oktober 2019 vereinbart.
Worauf Sie achten müssen
Es wird erwartet, dass die Brexit-Verhandlungen in den kommenden Monaten der dominante Treiber für Volatilität und Preisaktionen rund um das Pfund Sterling sein werden. Die jüngsten positiven Daten aus dem Industriesektor und dem PMI wurden ausschließlich von den Lagerbeständen der Unternehmen im Falle eines "harten Brexit"-Ergebnisses getrieben, die sich in eine vorübergehende Entlastung für das GBP verwandelten, obwohl die Bedenken hinsichtlich der Aussichten auf die britische Wirtschaft und die Währung auf längere Sicht nicht ausgeräumt wurden. Darüber hinaus scheint die derzeitige stetige Haltung der Bank of England durch unter den Zielvorgaben liegende Inflationszahlen, gemischte Ergebnisse der wichtigsten wirtschaftlichen Fundamentaldaten und eine etwas verlangsamte Dynamik des Lohninflationsdrucks gerechtfertigt zu sein, was zu den bereits steigenden Spekulationen über keine Zinserhöhung in diesem Jahr beiträgt.
EUR/GBP - technische Kursniveaus
Das Paar ist zuletzt um 0,07 Prozent auf 0,8658 gestiegen. Die nächsten Widerstände liegen bei 0,8680 (Hoch 17. April), 0,8722 (Hoch 21. März) und 0,8753 (100-Tage-Linie). Unterstützungen bei 0,8630 (55-Tage-Linie), 0,8601 (21-Tage-Linie) und 0,8502 (Tief 3. April).
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