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EUR/GBP handelt ohne klare Richtung, da gemischte Daten den Ausblick trüben

  • Der EUR/GBP-Kurs handelt am Freitag ohne klare Richtung.
  • Gemischte deutsche Zahlen und ungleichmäßige Einzelhandelsumsätze in der Eurozone begrenzen die Unterstützung für die Gemeinschaftswährung.
  • Die Anleger bleiben vorsichtig vor den britischen Arbeitsmarktdaten, einem entscheidenden Faktor für den Ausblick der britischen Geldpolitik.

Der EUR/GBP wird am Freitag zum Zeitpunkt des Schreibens bei 0,8670 gehandelt, praktisch unverändert im Tagesverlauf, nachdem er am Donnerstag nicht über 0,8690 Fuß fassen konnte. Das Paar bleibt unter kurzfristigem Abwärtsdruck, mit einem wöchentlichen Rückgang von fast 0,3% und einem Rückgang von etwa 1,5% gegenüber den Höchstständen Mitte November über 0,8800.

Auf der Seite der Eurozone bieten die in Deutschland veröffentlichten makroökonomischen Daten nur begrenzte Unterstützung für den Euro (EUR). Die Industrieproduktion stieg im November um 0,8%, nach einem Anstieg von 2,0% im Vormonat, und übertraf damit die Markterwartungen eines Rückgangs. Allerdings verschlechterte sich die Handelsbilanz erheblich, da der Überschuss auf 13,1 Milliarden Euro von 16,9 Milliarden Euro im Oktober schrumpfte, belastet durch einen Rückgang der Exporte um 2,5%. Dieses gemischte Bild weckt Bedenken hinsichtlich der Stärke der Erholung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone.

Auf regionaler Ebene stiegen die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im November um 2,3% im Jahresvergleich, was über den Erwartungen liegt, jedoch gelingt es der positiven Überraschung nicht, eine nachhaltige Erholung des Euros auszulösen. Die Anleger beurteilen, dass diese Zahlen nicht stark genug sind, um die Erwartungen an die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ändern, die weiterhin als in einem verlängerten Abwartemodus befindlich angesehen wird.

Auf der britischen Seite bleibt der makroökonomische Kalender leicht, was zu verhaltenen Bewegungen im Pfund Sterling (GBP) beiträgt. Die britische Währung bleibt dennoch defensiv nach der Abwärtsrevision des S&P Global Services Einkaufsmanager-Index (EMI) zu Beginn dieser Woche, die Bedenken über ein langsameres Wachstum bei weiterhin hohen Inflationsraten geschürt hat. Dieses politische Dilemma erschwert die Aufgabe der Bank of England (BoE) und verhindert vorerst einen tiefergehenden Rückgang des Euro-Pfund-Paares.

Der Fokus der Märkte richtet sich nun auf die britischen Arbeitsmarktdaten, die am Montag veröffentlicht werden. Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt werden entscheidend sein, um die Erwartungen an den geldpolitischen Kurs der Bank of England zu verfeinern, nachdem die Zentralbank kürzlich signalisiert hat, dass eine Lockerung einen sehr schrittweisen Verlauf folgen würde. In diesem Umfeld der Unsicherheit und gemischter makroökonomischer Signale wird der EUR/GBP voraussichtlich weiterhin ohne klaren kurzfristigen Trend gehandelt.

Euro - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.03% 0.00% 0.31% 0.11% 0.13% 0.23% -0.01%
EUR -0.03% -0.03% 0.28% 0.08% 0.09% 0.19% -0.04%
GBP -0.01% 0.03% 0.32% 0.11% 0.13% 0.22% -0.02%
JPY -0.31% -0.28% -0.32% -0.20% -0.19% -0.10% -0.33%
CAD -0.11% -0.08% -0.11% 0.20% 0.01% 0.10% -0.12%
AUD -0.13% -0.09% -0.13% 0.19% -0.01% 0.09% -0.14%
NZD -0.23% -0.19% -0.22% 0.10% -0.10% -0.09% -0.23%
CHF 0.00% 0.04% 0.02% 0.33% 0.12% 0.14% 0.23%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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