Dow-Jones-Futures steigen, da Händler den Nahost-Optimismus gegenüber schwacher Tech abwägen
| |Übersetzung überprüftZum Original- Dow Jones-Futures steigen, da Anleger die Diplomatie im Nahen Osten gegen enttäuschende Tech-Gewinne und einen widerstandsfähigen Arbeitsmarkt abwägen.
- Der Waffenstillstand hängt davon ab, dass die Hisbollah das Feuer einstellt, doch Israel beabsichtigt, im Süden Libanons weiterzukämpfen.
- Der breite Ausverkauf am Mittwoch wurde durch enttäuschende Unternehmensgewinne ausgelöst, die die Anlegerstimmung stark belasteten.
Die Dow Jones-Futures steigen um 0,22 % auf über 50.900, während die S&P 500-Futures um 0,28 % auf etwa 7.550 fallen. Die Nasdaq 100-Futures stürzen um 0,5 % ab und notieren während der europäischen Handelszeiten am Donnerstag nahe 30.480, vor der regulären US-Eröffnung.
Die US-Aktien-Futures blieben uneinheitlich, da Anleger vorsichtig die vorläufigen diplomatischen Entwicklungen im Nahen Osten gegen enttäuschende Tech-Gewinne und einen widerstandsfähigen US-Arbeitsmarkt abwogen.
Obwohl Israel und Libanon während der von den USA geführten Gespräche in Washington einem erneuten Waffenstillstand zustimmten, ist die Marktskepsis hoch. Die Vereinbarung hängt von einer „vollständigen Einstellung“ des Feuers durch die vom Iran unterstützte Hisbollah ab, doch Israel hat bereits signalisiert, dass es im Süden Libanons weiterkämpfen wird. Diese Abweichung von der diplomatischen Erzählung Washingtons, zusammen mit den jüngsten direkten Schlagabtauschen zwischen den USA und dem Iran, hat die geopolitischen Risiken erhöht, die Hoffnungen auf Frieden untergraben und neue Inflationssorgen geschürt.
Enttäuschende Unternehmensgewinne belasteten die Marktstimmung am Mittwoch stark und führten zu einem breiten Ausverkauf. Der Dow Jones fiel um 1,21 %, der S&P 500 verlor 0,74 % und der Nasdaq 100 sank um 0,89 %. Die Schwäche zeigte sich am deutlichsten in den Technologie- und Halbleitersektoren, in denen große Akteure wie Intel, AMD, Palantir und Qualcomm deutliche Verluste verzeichneten und die breiteren Indizes mit nach unten zogen.
Die Vorsicht der Anleger nimmt zu, da die Erwartungen steigen, dass die Federal Reserve (Fed) eine restriktive Geldpolitik beibehalten wird. Stärker als erwartete US-Arbeitsmarktdaten, darunter die privaten Mai-ADP-Beschäftigungszahlen und die JOLTS-Stellenangebote, signalisierten, dass der Arbeitsmarkt hoch widerstandsfähig bleibt. Diese robusten Wirtschaftsindikatoren veranlassen Händler, ihre Wetten zu erhöhen, dass die Fed die Zinsen länger hoch halten oder möglicherweise später in diesem Jahr sogar anheben wird, um die Inflation in Schach zu halten.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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