Dow-Jones-Futures fallen, da die Inflationsrisiken steigen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Dow Jones-Futures fallen, da starke US-Arbeitsmarktdaten die Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung befeuerten.
- Steigende Rohölpreise, angetrieben von Spannungen im Nahen Osten, schürten bei Anlegern neue Inflationssorgen.
- Die Widerstandsfähigkeit des Technologiesektors verlieh den Futures relative Unterstützung und glich die breitere Marktschwäche aus.
Die Dow Jones-Futures geben während der europäischen Handelsstunden am Montag um 0,32 % nach und notieren nahe 53.270. Unterdessen halten sich die S&P 500-Futures nahe 7.720, während die Nasdaq-100-Futures um 0,31 % zulegen und bei rund 29.660 gehandelt werden. Der US-Aktienmarkt bleibt am Montag wegen des Labor Day-Feiertags geschlossen.
US-Aktienfutures handeln uneinheitlich inmitten von Marktvorsicht, da starke US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) in diesem Monat bekräftigten. Nach Angaben des US Bureau of Labor Statistics stiegen die Nonfarm Payrolls (NFP) im August um 162.000 und übertrafen damit die prognostizierten 56.000 deutlich. Unterdessen blieb die Arbeitslosenquote bei 4,1 %, und das jährliche Lohnwachstum verlangsamte sich weniger stark als erwartet auf 3,1 %.
Händler nehmen zudem eine vorsichtige Haltung ein, da steigende Rohölpreise nach einer geopolitischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran am Wochenende die Befürchtung neu entfachter Inflationsdrucks schüren. Der Konflikt verschärfte sich, nachdem die USA als Reaktion auf Raketenangriffe auf ihre Kriegsschiffe drei iranische Tanker ins Visier genommen hatten, woraufhin Teheran eine neue Sperrzone um die Straße von Hormus einrichtete.
Trotz der breiteren Marktvorsicht legten die Nasdaq-100-Futures zu, gestützt von Kursgewinnen bei Halbleiterwerten. Chiphersteller wie Nvidia, Micron und Intel legten angesichts wachsender Zuversicht rund um das neue GPT-Modell von OpenAI zu.
US-Aktien halten sich, während Japan zurückbleibt und Schwellenländer leicht zulegen
Laut Deutsche Bank war die regionale Entwicklung uneinheitlich, wobei der Nikkei in Japan im Wochenverlauf um "-2,09%" fiel, trotz einer "+1,26%"-Erholung am Freitag, während der "MSCI EM index rose +0.24% (+1.35% Friday)." Im Gegensatz dazu heben sie hervor, dass "in the US, equities saw a relative outperformance," obwohl der "S&P 500 was still barely up last week with a +0.09% gain (-0.38% Friday)," was verdeutlicht, dass selbst der stärkste große Markt nur schwer nennenswertes Aufwärtspotenzial erzeugen konnte.
Europäische Aktien geben nach, da steigende Renditen Risikoanlagen belasten
Analysten der Deutschen Bank betonen, dass "with inflationary pressures mounting and yields rising further, that generally put pressure on risk assets around the world." Sie merken an, dass dies "particularly clear in Europe," war, wo der STOXX 600 "fell -0.81% last week (+0.12% Friday), whilst the DAX fell -1.97% (+0.17% Friday)," was unterstreicht, wie höhere Zinsen und erneute Inflationssorgen die regionalen Aktienindizes stärker belastet haben.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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