Dow-Futures steigen nach Berichten über Abschluss von US-Militärschlägen gegen den Iran
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Die Dow-Jones-Futures erholten sich von den jüngsten Verlusten, nachdem berichtet wurde, dass das US-Militär seine jüngsten Angriffe auf den Iran abgeschlossen hat.
- Die Wall Street fiel, da Technologie- und Halbleiteraktien aufgrund von Sorgen über überbewertete KI-Unternehmen stark unter Verkaufsdruck gerieten.
- Heißer Inflationsdaten schränkten die Marktstimmung ein und festigten die Erwartungen, dass die Fed die Zinsen länger hoch halten wird.
Die Dow-Jones-Futures gewinnen 0,61 % und notieren während der europäischen Handelszeiten am Donnerstag nahe 50.300, vor der regulären US-Eröffnung. Die S&P 500-Futures steigen jedoch um 0,67 % auf knapp 7.330, und die Nasdaq-100-Futures legen um 1,03 % zu und notieren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nahe 28.850.
Die US-Aktien-Futures erholten sich und glichen die jüngsten Verluste aus, nachdem das US-Militär seine jüngsten Angriffe auf den Iran abgeschlossen hatte. Die Ankündigung weckte geringe Hoffnungen, dass Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden könnten, obwohl die regionalen Spannungen weiterhin kritisch bleiben. Das Home Front Command des israelischen Militärs gab nach Raketenangriffen aus dem Libanon auf Nordisrael schnell Frühwarnungen heraus, was die Märkte nervös hielt. Dies folgte auf frische US-Angriffe auf den Iran, nachdem Präsident Trump Teheran beschuldigt hatte, absichtlich Gespräche über ein Zwischenfriedenabkommen zu verzögern.
Diese geopolitische Volatilität folgt auf eine harte reguläre US-Handelssitzung am Mittwoch, bei der der Dow Jones um 1,87 % fiel, der S&P 500 um 1,62 % verlor und der Nasdaq 100 um 1,98 % nachgab. Technologie- und Halbleiteraktien standen aufgrund anhaltender Sorgen über überbewertete KI-Unternehmen unter starkem Verkaufsdruck. Anleger zogen sich zudem zurück und nahmen vor dem mit Spannung erwarteten Börsengang von SpaceX am Freitag eine vorsichtige Haltung ein.
Im nachbörslichen Handel stürzten die Oracle-Aktien um mehr als 10 % ab, nachdem das Unternehmen Pläne zur Beschaffung von zusätzlichen 20 Milliarden US-Dollar durch eine Mischung aus Aktien- und Schuldenemissionen bekannt gegeben hatte. Der Technologieriese beabsichtigt, das Kapital aggressiv für den Ausbau seiner künstlichen Intelligenz zu verwenden, doch die massive Verwässerung verunsicherte die Anleger.
Die allgemeine Marktstimmung bleibt durch den heißen Inflationsbericht vom Mittwoch stark eingeschränkt, der die Erwartungen an ein „höher-für-länger“-Zinsumfeld der Federal Reserve effektiv festigte. Angetrieben vor allem durch kriegsbedingte Energiepreisspitzen beschleunigte sich die US-Inflation im Mai auf das schnellste Tempo seit über drei Jahren. Händler beobachten nun aufmerksam die bevorstehende Veröffentlichung des Erzeugerpreisindex (PPI) für Mai sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im weiteren Tagesverlauf, um weitere Hinweise auf den wirtschaftlichen Kurs zu erhalten.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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