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China schwächelt: Neue Zahlen setzen Peking unter Druck

Ein Bericht der Konjunkturforscher der Commerzbank verweist auf anhaltende Probleme der chinesischen Wirtschaft. Sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch der Dienstleistungssektor sind zuletzt in den Schrumpfungsbereich gerutscht. Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für Januar 2026 deuten auf einen schwachen Jahresauftakt hin. Für 2026 wird ein Rückgang des Wirtschaftswachstums auf 4,0 Prozent erwartet. Der Bericht unterstreicht den Bedarf an weiteren staatlichen Konjunkturmaßnahmen aus Peking.

Schwache Konjunkturdaten signalisieren wachsende Herausforderungen

„Die offiziellen chinesischen Einkaufsmanagerindizes (PMI) für Januar 2026 fielen schlechter aus als erwartet und signalisieren einen schwachen Start ins neue Jahr. Sowohl der Industrie- als auch der Dienstleistungssektor sind überraschend in den Schrumpfungsbereich gerutscht (Werte unter 50 Punkten).“

„Wir erwarten, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2026 auf 4,0 Prozent verlangsamt (2025: 5,0 Prozent). Die schwachen Januar-Daten erhöhen den Druck auf die Regierung in Peking, weitere wirtschaftliche Stimulusmaßnahmen einzuleiten.“

„Interessanterweise ist der private RatingDog-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (der stärker kleinere, private und exportorientierte Unternehmen erfasst) leicht von 50,1 auf 50,3 Punkte gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass insbesondere große staatliche Unternehmen unter der schwachen Binnennachfrage leiden, während sich der Exportsektor vergleichsweise widerstandsfähig zeigt.“

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