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China erobert die Häfen – Globale Handelsströme vor Umbruch

Standard Chartereds Madhur Jha und Ethan Lester betonen, dass rund 80 % des Welthandels über Seewege abgewickelt werden. Asien und insbesondere China gewännen in Hafenrankings und bei der Vernetzung im Liniencontainerverkehr zunehmend an Bedeutung. Die verbesserte chinesische Konnektivität und der wachsende Handel zwischen Schwellenländern veränderten seit dem Zollschock von 2025 die globale Logistik, die relativen Handelsbedingungen, die Leistungsbilanzentwicklung sowie die Dynamik von Lieferkettenstress.

Chinas Vernetzung verändert globale Handelsströme

„Rund 80 % des globalen Handels wird über Seewege transportiert und in Häfen abgefertigt. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Handels zwischen Schwellenländern zeigen Daten des World Shipping Council, dass Häfen in Vietnam, Marokko, Thailand und Indien 2024 in die weltweiten Top 25 nach umgeschlagenen Standardcontainern (TEU) aufgestiegen sind.“

„China stellt inzwischen 11 Häfen unter den Top 25 und verdrängt damit mehrere europäische, US-amerikanische und australische Standorte. Diese Verschiebungen haben Auswirkungen auf die globale Logistikbranche, die relativen Handelsbedingungen, die Leistungsbilanzentwicklung, mögliche Strafmaßnahmen zur Vermeidung von Zöllen sowie den Wettbewerb um Knotenpunkte der Lieferketten.“

„Die Dominanz von Häfen ist eng mit dem Liner Shipping Connectivity Index (LSCI) der UNCTAD verknüpft. Der zusammengesetzte Indikator erfasst unter anderem die Zahl der beobachteten Schiffsankünfte, die Kapazität des Frachtvolumens, das Angebot von Reedereidiensten sowie die Möglichkeit, Transportketten ohne Zwischenstopps abzuschließen.“

„Trotz der in den vergangenen zehn Jahren zunehmenden Handelsspannungen hat China seinen Vorsprung bei der globalen Vernetzung im Liniencontainerverkehr ausgebaut. Die bilaterale Konnektivität Chinas ist regional breit aufgestellt und ermöglicht Exporteuren einen effizienten Zugang zur externen Nachfrage.“

„Die verbesserte globale Vernetzung Chinas im Liniencontainerverkehr könnte Störungen im Containertransport begrenzen, die seit dem Zollschock am ‚Liberation Day‘ im April 2025 die weltweiten Lieferketten zunehmend belasten. Chinas Beitrag zum Global Supply Chain Stress Index der Weltbank ist von rund 50 % vor der COVID-Pandemie auf zuletzt etwa 20 % gesunken.“

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