Britisches Pfund verharrt um die Mitte der 1,3300er gegenüber dem USD angesichts der Spannungen im Iran
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- GBP/USD eröffnet die neue Woche verhalten vor dem Hintergrund eines gemischten fundamentalen Umfelds.
- Risiken im Hormuz-Gebiet stützen den sicheren Hafen USD und begrenzen den Aufwärtstrend der Kassapreise.
- Händler richten den Blick auf den UK Construction PMI und den US ISM Services PMI für neue Impulse.
Das GBP/USD-Paar hat Schwierigkeiten, die starke Aufwärtsbewegung der letzten Woche zu nutzen, und schwankt während der asiatischen Sitzung am Montag in einer engen Spanne um den Bereich von 1,3350. Zudem bleiben die Kassapreise unter dem technisch bedeutenden 200-Tage Simple Moving Average (SMA), was vor einer Positionierung für eine Ausweitung der jüngsten Erholung aus der Zone um 1,3140 bzw. dem im Juni erreichten Jahrestief Vorsicht gebietet.
Der US-Dollar (USD) startet die neue Woche positiv vor dem Hintergrund erneuter Spannungen über die strategisch wichtige Straße von Hormuz und erweist sich als wesentlicher Faktor, der dem GBP/USD-Paar Gegenwind verleiht. Tatsächlich erklärte der iranische Botschafter in China am Samstag, dass Teheran plant, neue Servicegebühren für Schiffe einzuführen, die die strategisch wichtige Wasserstraße passieren. Seine Äußerungen erfolgen trotz der Ablehnung der USA gegenüber der Idee, dass Iran Gebühren für die Nutzung der Straße erhebt. Dies hält die geopolitische Risikoprämie aufrecht und stärkt den sicheren Hafenstatus des Greenbacks.
Unterdessen reduzierten Händler ihre Wetten auf Zinserhöhungen der US-Notenbank (Fed) nach den enttäuschenden monatlichen US-Arbeitsmarktdaten, die letzten Donnerstag veröffentlicht wurden und auf eine Abschwächung der Arbeitsmarktbedingungen hinwiesen. Zudem dämpfen nachlassende Inflationsängste angesichts des jüngsten Einbruchs der Rohölpreise die Markterwartungen an länger anhaltend höhere Zinsen. Die daraus resultierende Verschiebung der Wetten für null oder eine Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026, von einer auf zwei Erhöhungen, hält die USD-Bullen davon ab, aggressive Wetten zu platzieren, und unterstützt das GBP/USD-Paar.
Das Britische Pfund (GBP) profitiert hingegen von der Zusage Andy Burnhams – dem Favoriten auf die Nachfolge von Keir Starmer als britischer Premierminister – sich an strikte Kreditaufnahme-Regeln zu halten. Die GBP-Bullen wirken jedoch zögerlich, da gemischte UK-PMI-Daten der letzten Woche auf eine deutliche wirtschaftliche Abschwächung hinwiesen, angeführt vom dominierenden Dienstleistungssektor. Dies könnte das GBP/USD-Paar begrenzen, während Händler nun auf den UK Construction PMI blicken. Gleichzeitig hebt der US-Wirtschaftskalender den ISM Services PMI hervor, der später während der nordamerikanischen Sitzung für Impulse sorgen könnte.
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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