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Nachrichten

AUD/JPY steigt über 109,50 – Technische Lage stützt

  • AUD/JPY steigt am Dienstag in der frühen europäischen Sitzung auf etwa 109,60. 
  • Der konstruktive Ausblick für das Währungspaar bleibt intakt, da der Preis über dem 100-Tage-EMA gehalten wird. 
  • Die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 110,60; die anfängliche Unterstützung, die es zu beobachten gilt, liegt bei 109,00. 

Das AUD/JPY-Paar zieht am Dienstag während der frühen europäischen Sitzung einige Käufer in der Nähe von 109,60 an. Händler sind besorgt über die fiskalische Gesundheit Japans, da erwartet wird, dass Premierministerin Sanae Takaichi weitere Konjunkturmaßnahmen ankündigen wird, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Eine hawkische Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) könnte den Australischen Dollar (AUD) gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) stützen. Stärker als erwartete Wirtschaftsdaten haben die Erwartungen verstärkt, dass die australische Zentralbank eine Straffungspolitik beibehalten wird, um den anhaltenden Inflationsdruck zu bekämpfen.

Händler bereiten sich auf die Inflationsdaten des Australischen Verbraucherpreisindex (CPI) vor, die später am Mittwoch veröffentlicht werden. Der Haupt-CPI wird voraussichtlich einen Anstieg von 3,7 % im Jahresvergleich im Januar zeigen, verglichen mit 3,8 % zuvor. Jegliche Anzeichen für eine schwächere Inflation in Australien könnten den Aussie kurzfristig nach unten ziehen. 


Technische Analyse:

Im Tageschart hält sich AUD/JPY über dem 100-Perioden-EMA und erhält den vorherrschenden Aufwärtstrend. Die Steigung bleibt positiv und stützt Rücksetzer. Der Preis liegt über dem mittleren Bollinger-Band, während sich die Bänder verengen, was auf eine reduzierte Volatilität mit einer milden bullischen Tendenz hinweist. Der RSI bei 59,95 steigt über seine Mittellinie und bestätigt das Momentum auf der Oberseite ohne Überkauft-Risiko.

Der unmittelbare Widerstand liegt am oberen Bollinger-Band bei 110,60, und ein täglicher Schlusskurs über dieser Barriere würde Raum für eine Fortsetzung des Anstiegs schaffen. Die anfängliche Unterstützung entspricht dem mittleren Band bei 109,00, mit sekundärer Unterstützung am unteren Band bei 107,37. Da sich die Bänder zusammenziehen, könnte ein Durchbruch einer der Grenzen den nächsten Richtungsimpuls setzen, während der stetige Anstieg des RSI eine Fortsetzung begünstigen würde, wenn der Widerstand nachgibt.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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