AUD/JPY klettert über 110,50 auf Zwei-Wochen-Hoch
| |Übersetzung überprüftZum Original- AUD/JPY steigt im frühen europäischen Handel am Mittwoch auf nahezu 110,70.
- Die positive Aussicht für das Währungspaar bleibt oberhalb des 100-Tage-EMA bestehen, mit einem bullischen RSI-Momentum-Indikator.
- Die anfängliche Unterstützung liegt bei 109,10; die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 111,00.
Das AUD/JPY-Paar springt während der frühen europäischen Sitzung am Mittwoch auf nahezu sein Zwei-Wochen-Hoch von rund 110,70. Der Australische Dollar stärkt sich gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) aufgrund von heißeren als erwarteten Inflationsdaten aus Australien, was die Wetten auf eine Zinserhöhung im Mai durch die Reserve Bank of Australia (RBA) anheizt.
Die am Mittwoch vom Australian Bureau of Statistics (ABS) veröffentlichten Daten zeigten, dass der Verbraucherpreisindex (CPI) im Januar um 3,8% im Jahresvergleich gestiegen ist, im Vergleich zu einem Anstieg von 3,8% im Dezember. Der Marktkonsens lag bei einem Wachstum von 3,7% im Berichtszeitraum. In der Zwischenzeit stieg der monatliche Verbraucherpreisindex im Januar um 0,4% im Vergleich zur vorherigen Lesung von 1,0%.
Technische Analyse:
Im Tages-Chart zeigt die kurzfristige Tendenz für AUD/JPY eine bullische Ausrichtung, da der Preis deutlich über dem 100-Tage-exponentiellen gleitenden Durchschnitt liegt, was einen nachhaltigen Aufwärtstrend und einen starken Trend nach dem jüngsten Ausbruch bestätigt. Die neuesten Bollinger-Bänder zeigen, dass der Preis auf das obere Band zusteuert, was auf starken Kaufdruck und erhöhte Volatilität hinweist, anstatt auf eine Mittelwertumkehr. Der RSI um 65 bleibt im positiven Bereich, jedoch unter extremen überkauften Werten, was darauf hindeutet, dass das bullische Momentum intakt ist, ohne dass ein klares Erschöpfungssignal vorliegt.
Die unmittelbare Unterstützung liegt am steigenden mittleren Bollinger-Band nahe 109,10, wo Rücksetzer Käufer regroupieren könnten. Ein tieferer Rückschlag würde die Zone von 107,00 anvisieren, vor dem 100-Tage-EMA bei etwa 104,60, der die breitere bullische Linie im Sand definiert. Auf der Oberseite kommt der erste Widerstand bei 111,00, wobei ein nachhaltiger Durchbruch den Weg zur Region von 112,50 als nächstes Aufwärtsziel öffnen würde. Solange der Preis über 108,50 bleibt, bleibt der Weg des geringsten Widerstands nach oben gerichtet.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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