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AUD/JPY klettert über 112,50 - Aufwärtstrend verliert an Dynamik

  • AUD/JPY steigt im frühen europäischen Handel am Freitag auf nahezu 112,80.
  • Die positive Einschätzung für das Währungspaar bleibt bestehen, doch das bullishe Momentum hat nachgelassen, wobei der RSI unter der Mittellinie bleibt.
  • Die erste Widerstandsmarke liegt bei 133,18; die erste zu beobachtende Unterstützung befindet sich bei 112,25.

Das Währungspaar AUD/JPY handelt am frühen Freitag während der europäischen Handelsstunden im positiven Bereich um 112,80. Der Australische Dollar (AUD) stärkt sich gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) in der Hoffnung, dass ein Friedensabkommen im Nahen Osten endlich zustande kommen könnte.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Donnerstag, dass ein Friedensabkommen bereits an diesem Wochenende unterzeichnet werden könnte, nur wenige Stunden nachdem er weitere Angriffe auf den Iran angedroht hatte. Trump fügte hinzu, dass die Verhandlungen mit dem Iran bis auf die höchsten Führungsebenen des Landes vorangeschritten seien und von einer breiten Koalition regionaler Mächte genehmigt wurden. Die positiven Entwicklungen rund um das US-Iran-Friedensabkommen stärken risikoreichere Währungen wie den Aussie gegenüber dem JPY.

Eine Reuters-Umfrage zeigte am Freitag, dass die Mehrheit der Ökonomen erwartet, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) ihren Leitzins (Official Cash Rate - OCR) am 16. Juni bei 4,35 % belässt und nach drei Zinserhöhungen eine Pause einlegt. Gleichzeitig sehen 26 von 44 Ökonomen den Leitzins Ende September bei 4,35 %, während 18 einen Wert von 4,60 % oder höher prognostizieren.

Interventionsängste seitens der japanischen Behörden könnten den Japanischen Yen stützen und dem Währungspaar Gegenwind verleihen. Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte am Dienstag, dass die Behörden spekulative Bewegungen beobachten und bereit sind, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um eine Schwäche der heimischen Währung zu verhindern.

Technische Analyse:

Im Tages-Chart hält AUD/JPY über dem 100-Tage Simple Moving Average (SMA) und dem unteren Bollinger-Band, was den übergeordneten Aufwärtstrend trotz des jüngsten Rücksetzers von den Höchstständen stützt. Ein schwacher Relative Strength Index (RSI) nahe 44 deutet jedoch darauf hin, dass das bullishe Momentum nachgelassen hat, was darauf hindeutet, dass der Aufwärtstrend kurzfristig an Dynamik verlieren könnte.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim Hoch vom 9. Juni bei 133,18. Die nächste Hürde ist das mittlere Bollinger-Band bei rund 113,60, dessen Durchbruch den Weg zum oberen Band nahe 114,95 öffnen würde. Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung um das untere Bollinger-Band bei 112,25 und anschließend am 100-Tage-SMA bei 111,82 erwartet, wo Käufer voraussichtlich die breitere bullishe Struktur verteidigen werden.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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