AUD/JPY bleibt über 114,00 - Aufwärtstrend vorerst intakt
| |Übersetzung überprüftZum Original- AUD/JPY gewinnt in der frühen europäischen Sitzung am Freitag auf fast 114,25 an Boden.
- Das Währungspaar behält oberhalb des 100-Tage-SMA einen positiven Ausblick bei, mit bullischem RSI-Momentum auf dem Tages-Chart.
- Der unmittelbare Widerstand liegt bei 114,70; das erste Abwärtsziel liegt bei 113,55.
Das Währungspaar AUD/JPY handelt während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag im positiven Bereich um 114,25. Der Australische Dollar (AUD) legt gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) nach einem starken australischen Arbeitsmarktbericht für Juni zu.
Australiens Arbeitslosenquote blieb im Juni bei 4,4%, wie aus den am Donnerstag vom Australian Bureau of Statistics (ABS) veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht. Der Wert entsprach dem Marktkonsens. Unterdessen lag die Veränderung der Beschäftigung im Juni bei 76,3K nach einem Anstieg um 44K im Mai (revidiert von 40,3K) und damit über der Prognose eines Anstiegs um 15K.
Dennoch könnten Befürchtungen einer Währungsintervention durch die japanischen Behörden den JPY stützen und den Aufwärtstrend des Währungspaares begrenzen. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sagte am Freitag, dass die Behörden bereit seien, bei Bedarf angemessen auf Währungsbewegungen zu reagieren. Katayama fügte hinzu, dass die Behörden bereit seien, entschlossene Schritte am Devisenmarkt zu unternehmen.
Technische Analyse:
Im Tages-Chart behält AUD/JPY eine bullische Tendenz bei, da sich der Kurs fest über dem 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und dem 20-Tage-SMA der Bollinger-Bänder hält und damit den breiteren Aufwärtstrend intakt lässt. Der Relative Strength Index (RSI) bei 63 signalisiert ein solides positives Momentum, nähert sich dem überkauften Bereich und deutet darauf hin, dass der Aufwärtsfortschritt nachlassen könnte, wenn die Käufer auf den nahen Widerstand treffen.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand am oberen Bollinger-Band um 114,70. Ein entscheidender Ausbruch darüber würde den Weg zum Hoch vom 2. Juni bei 114,92 öffnen.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim Hoch vom 16. Juni bei 113,55. Das nächste Unterstützungsniveau befindet sich am mittleren Bollinger-Band bei 112,95, dicht gefolgt vom 100-Tage-SMA bei 112,85; ein nachhaltiger Rückgang unter diese Niveaus würde auf eine tiefere Korrektur in Richtung des unteren Bollinger-Bands um 111,22 hindeuten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Audjpy sieht sich bis in den Spätsommer hinein saisonalem Gegenwind ausgesetzt
Laut TD Securities sprechen saisonale Muster in den kommenden Monaten für Vorsicht bei AUD/JPY. Die Bank weist darauf hin, dass das Währungspaar „historisch im Juli und August eine bärische Saisonalität aufweist“ und merkt insbesondere an, dass „das Paar in den vergangenen 20 Jahren im August in 71% der Fälle im Minus lag, mit einem durchschnittlichen Verlust von -1,5%“. TD Securities sieht darin ein Argument für eine defensivere Haltung, während der Markt tiefer in die Spätsommerphase vorstößt.
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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